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Was hat sich vom 4. auf den 5. Gefahrtarif geändert?

Bei fast allen Gefahrtarifstellen haben sich geringfügige Anpassungen in den Gefahrklassen ergeben – das spiegelt die Entwicklung der jeweiligen Gewerbezweige und der dortigen Belastungen wider. Geringere Gefahrklassen werden sich vor allem im Bereich der ärztlichen Praxen, des Friseurhandwerks, der Verwaltung sowie der beruflichen Bildung bemerkbar machen. Von Steigerungen betroffen sind Tageseinrichtungen für Kinder, Heime und Wohneinrichtungen sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Alle Gefahrtarifstellen und Gefahrklassen können in der Übersicht zum 5. Gefahrtarif eingesehen werden (zum Vergleich: 4. Gefahrtarif, gültig bis 31.12.2018).

Eine auffällige Änderung betrifft die bisherigen Gefahrtarifstellen 6, 7 und 8: Sie wurden jetzt in zwei Gefahrtarifstellen (6 und 7) zusammengefasst: Praxen der Physiotherapie, Kosmetikbetriebe, Solarien und Tätowierstudios sowie Unternehmen aus dem Bereich Massage und medizinische Bäder sind neu in der Tarifstelle 7 zusammengeführt. Durch die Umstrukturierung erhöht sich für die Bereiche Physiotherapie, Kosmetik, Solarien und Tätowierstudios die Gefahrklasse von 3,74 auf 4,38; für Massageunternehmen verringert sich dagegen die Gefahrklasse von 6,5 auf 4,38 deutlich. Auch die in der Gefahrtarifstelle 6 verbliebenen Einrichtungen – zum Beispiel Hebammen und Entbindungspfleger, Logopädiepraxen oder Frühförderzentren – kommen mit 2,41 auf eine deutlich niedrigere Gefahrklasse (zuvor 3,74).

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