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Wie errechnet sich die Beitragshöhe und was hat der Gefahrtarif damit zu tun?

Beitragsformel

Der Beitrag errechnet sich als Produkt der Entgelte der Beschäftigten (bzw. der Versicherungssumme), der Gefahrklasse und des Beitragsfußes, geteilt durch 1.000.

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Ausgangspunkt ist jeweils der Finanzbedarf für das abgelaufene Kalenderjahr. Denn ein Jahr lang finanziert die Berufsgenossenschaft die Kosten für die Versicherungsleistungen und die Unfallverhütung vor. Diese Kosten werden dann auf die versicherten Unternehmen umgelegt. Gewinne werden im System der gesetzlichen Unfallversicherung nicht erzielt.

Nachdem der Finanzbedarf ermittelt ist, sind drei Faktoren für die Verteilung auf die beitragspflichtigen Unternehmen ausschlaggebend:

  • die Entgelte, das heißt die Löhne und Gehälter der Beschäftigten - sie sind der BGW jährlich mit dem digitalen Lohnnachweis zu melden; bei persönlichen Versicherungen zählt hier die Versicherungssumme
  • der Beitragsfuß, den die BGW anhand ihrer Ausgaben berechnet (Finanzbedarf)
  • die Gefahrklasse, die für den individuellen Gewerbezweig/die Gefahrtarifstelle gilt

Während die ersten beiden Faktoren jährlich variieren können, ist die Gefahrklasse mit dem Gefahrtarif jeweils für sechs Jahre festgelegt.

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