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Was ist ein Gefahrtarif?

Die gesetzliche Unfallversicherung erwirtschaftet keine Gewinne. Die Gesamtkosten, die der BGW für ihre Leistungen – also für Prävention, Rehabilitation und Renten – entstehen, werden auf die versicherten Unternehmen umgelegt. Doch nicht überall sind die Arbeitsbedingungen und damit die Unfall- und Erkrankungsrisiken gleich. Dies wird bei der Beitragsberechnung mit dem "Gefahrtarif" berücksichtigt. Er besteht aus zwei Elementen: Zum einen der Gefahrtarifstelle, die Gewerbezweige mit ähnlichem Risiko zusammenfasst. Zum anderen der Gefahrklasse, die das jeweilige Risiko innerhalb dieser Gefahrtarifstelle beziffert. Sie fließt dann in die individuelle Berechnung der Beiträge ein. So können die Ausgaben der BGW solidarisch (innerhalb der Gefahrtarifstellen) und gerecht (über die jeweilige Gefahrklasse) verteilt werden.

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