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Wann muss der Arbeitgeber Schutzhandschuhe bereitstellen?

Zeigt sich durch die Gefährdungsbeurteilung, dass eine hautgefährdende Tätigkeit vorliegt, und sind alle technischen und organisatorischen Gegenmaßnahmen ausgeschöpft, muss der Arbeitgeber eine sogenannte Persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen. Das bedeutet auch, dass er seine Beschäftigten mit geeigneten Handschuhen (Arbeitsschutzgesetz) ausstatten muss. Bestehen am Arbeitsplatz verschiedene (Haut-)Gefährdungen, muss der Arbeitgeber eventuell unterschiedliche Handschuhe bereitstellen.

Im Gesundheitsdienst bedeutet dies in der Regel, dass zwei Kategorien von Handschuhen vorhanden sein müssen:

  • 1. Handschuhe für Pflegetätigkeiten als Schutz vor Infektionsgefahren. Diese Handschuhe müssen dünnwandig, flüssigkeitsdicht und allergenarm sein (siehe BGR 250/TRBA 250, Pkt. 4.1.3).

Der Arbeitgeber ist außerdem verpflichtet, Persönliche Schutzausrüstung zu beschaffen, die den gesundheitlichen Erfordernissen der Beschäftigten entspricht (PSA-BV §2 (1) 4.): Das bedeutet, dass Allergien bei der Auswahl des Hautschutzes und der Handschuhe zu berücksichtigen sind.

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