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Eine Beschäftigte wird schwanger. Muss sie ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung am Arbeitsplatz mitteilen?

Damit der Arbeitgebende die Mutterschutzbestimmungen einhalten kann, sollen Frauen dem Unternehmen ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen diese Tatsachen bekannt sind. Es ist die freie Entscheidung der werdenden Mutter, ob und wann sie ihren Arbeitgebenden informiert. Der Arbeitgebende kann die Beschäftigte vor Gefahren und schädlichen Einwirkungen nur schützen, wenn ihm die Schwangerschaft bekannt ist. Deshalb sollte die Schwangere in ihrem eigenen Interesse die Schwangerschaft so früh wie möglich mitteilen. Sollte die Beschäftigte keine offizielle Schwangerschaftsmitteilung abgeben wollen, müsste der Arbeitgebende dennoch sofort die notwendigen Schutzmaßnahmen ergreifen, sobald er von der Schwangerschaft auf anderem Wege Kenntnis bekommt.

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