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Das Unternehmen ist unsicher, ob und wie eine gesunde, schwangere Mitarbeiterin weiter entsprechend ihres Immunschutzes eingesetzt werden kann. Kann es in dieser Situation eine Schwangere auffordern, sich gegen ihren Willen betriebsärztlich zum Immunschutz beraten zu lassen?

Eine Untersuchung der Schwangeren beim betriebsärztlichem Personal ist immer freiwillig und unterliegt gleichermaßen der ärztlichen Schweigepflicht. Für die Schwangere herrscht freie Arztwahl. Meist lässt sich die Situation ohne direkte Einbeziehung der Schwangeren durch eine Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz klären. Wenn eine Mitwirkung der Schwangeren zur Abklärung der individuellen Gefährdung notwendig ist (zum Beispiel Kontrolle des Impfausweises oder Blutuntersuchungen zur Bestimmung des Immunschutzes), kann das Unternehmen eine betriebsärztliche Beratung anbieten. Die entsprechenden innerbetrieblichen Verfahrenswege sollen für alle Beteiligten auch schon vor einer Schwangerschaft bekannt sein.

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