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Welche Beschäftigungsverbote nach MuSchG gibt es?

Es gibt ein individuelles und ein allgemeines/generelles Beschäftigungsverbot. Individuelle Beschäftigungsbeschränkungen nach § 3 MuSchG (z.B. verstärkte Übelkeit bei Gerüchen am Arbeitsplatz) können von jedem Arzt ausgesprochen werden.
Hingegen ist der Arbeitgeber/Unternehmer verpflichtet, die allgemeinen Beschäftigungsverbote nach §4 MuSchG auszusprechen (generelles Beschäftigungsverbot z.B. für Nachtarbeit). Je nach Umfang kann es sich jeweils um ein befristetes, vollständiges oder Teil-Beschäftigungsverbot handeln. Wenn nach gründlicher Prüfung durch den Arbeitgeber/Unternehmer kein geeigneter Arbeitsplatz zur Verfügung steht und damit keine weitere Beschäftigungsmöglichkeit besteht, ist je nach Situation eine befristete, Teilfreistellung oder vollständige Freistellung auszusprechen.
Die Mutterschutzreferate der Gewerbeaufsichten können bei schwierigen Fragestellungen zur Beratung angesprochen werden.

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