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Hauptstadtkongress: Studienprojekt zu psychischen Belastungen im Krankenhaus vorgestellt

Auf dem "Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit" vom 20. bis 22. Juni in Berlin hat die BGW erneut die Situation junger Beschäftigter in Krankenhäusern in den Fokus gerückt. Nachdem sie im Vorjahr die Situation junger Ärztinnen und Ärzte beleuchtet hatte, schloss sie nun auch den Pflegebereich mit ein. Im BGW-Plenum "Junge Beschäftigte im Fokus: Gesundes Arbeiten im Krankenhaus" auf dem Deutschen Ärzteforum berichteten Dr. Kevin Schulte, Mitinitiator und Sprecher des Bündnisses Junge Ärzte, und Max Zilezinski, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Junge Pflege, über ihre Erfahrungen im Krankenhausalltag.

Befragung von Pflegekräften und Ärzten

Prof. Dr. Albert Nienhaus, Forschungsbeauftragter der BGW, skizzierte ein Studienprojekt, das sich aus dem letztjährigen Hauptstadtkongress entwickelt hat und im Frühjahr 2018 abgeschlossen sein soll. Geplant ist eine Befragung von Pflegekräften sowie von Ärztinnen und Ärzten bis 35 Jahre zu ihren psychischen Belastungs- und Beanspruchungsfaktoren im Krankenhaus. Aus den Ergebnissen sollen Schlussfolgerungen für die Prävention abgeleitet werden. Die BGW arbeitet hierfür mit dem "Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen" der Universität Hamburg und mehreren Berufsverbänden zusammen.

BGW-Messestand

Den Abschluss des BGW-Plenums bildete ein Statement von Lothar Riebsamen, Mitglied der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Dort informierte die BGW zudem während des gesamten Kongresses über ihre Präventionsangebote und beantwortete Fragen zur gesetzlichen Unfallversicherung.

11.07.2017

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