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BGW-Gesundheitspreis 2015 an vorbildliche Einrichtungen vergeben

Die BGW hat vier Altenpflegeeinrichtungen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um den Gesundheitsschutz im Unternehmen verdient gemacht haben. Die Verleihung des BGW-Gesundheitspreises 2015 fand anlässlich des Fachkongresses "BGW forum 2015 – Gesundheitsschutz und Altenpflege" Anfang September in Hamburg statt.

Eine gute Pflege hängt vor allem von einem ab: von gesunden und motivierten Pflegekräften. In Zeiten des demografischen Wandels mit immer mehr Pflegebedürftigen, aber immer weniger Pflegenachwuchs, mit zunehmenden körperlichen und psychischen Belastungen für das Personal und starker Fluktuation ist eine systematische Gesundheitsförderung der Beschäftigten der Schlüssel für hohe Pflegequalität. Die Pflegequalität entscheidet wiederum mit über die Zukunftsfähigkeit und den Unternehmenserfolg der Einrichtungen.

Mit ihrem Gesundheitspreis hat die BGW in diesem Jahr Pflegeeinrichtungen ermutigt, sich in der betrieblichen Gesundheitsförderung zu engagieren. Insgesamt 70 Unternehmen hatten sich um den BGW-Gesundheitspreis 2015 beworben. Eine der zentralen Voraussetzungen war, dass Gesundheitsförderung im betrieblichen Alltag mit innovativen Lösungen und vorbildlichen Maßnahmen gelebt wird. Der Schwerpunkt konnte dabei individuell gesetzt sein; eine formale Zertifizierung war nicht ausschlaggebend.

Ausgezeichnet wurde bei den stationären Einrichtungen mit dem ersten Preis das Wohnhaus Upladin der CBT-Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft in Leverkusen und mit dem zweiten Preis das SeniorenHaus „Albert Schweitzer“ der Diakonie Großenhain in Sachsen. Bei den ambulanten Diensten ging der erste Preis an die NordseePflege in Bremerhaven und Cuxhaven, der zweite an die Mobile Haus-Krankenpflege Kröber in Zittau/Hainewalde in Ostsachsen. Sonderpreise erhielten die Diakoniestation Idstein im Taunus in Hessen und das Evangelische Altenzentrum des Diakonievereins Bruchsal in Baden-Württemberg.

Der BGW-Gesundheitspreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 45.000 Euro dotiert, den die prämierten Einrichtungen für Projekte der Gesundheitsförderung einsetzen können.

07.10.2015

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