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Pflege 4.0: Moderne Technologien auf dem Vormarsch – BGW präsentiert Forschungsbericht

Elektronische Dokumentation, Telecare, Technische Assistenz, Robotik: Moderne Technologien sind in der Pflege anscheinend schon stärker verbreitet als bislang angenommen – und Pflegekräfte ihnen gegenüber aufgeschlossener als gedacht. Darauf deutet eine Befragung von über 500 Personen aus den betreffenden Branchen hin. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) präsentiert die Ergebnisse in einem Forschungsbericht und auf dem Deutschen Pflegetag 2018 in Berlin.

Elektronische Dokumentation am weitesten verbreitet

Fast drei Viertel der im vergangenen Jahr befragten Pflegenden arbeiten bereits mit elektronischer Dokumentation. Rund ein Drittel nutzt technische Assistenzsysteme, mehr als ein Viertel Telecare oder Telemedizin. Ferner arbeitet etwa ein Fünftel der Befragten bereits mit Robotik.

Akzeptanz hängt von der Sicherheit im Umgang ab

Die Technologien werden der Befragung zufolge dann von den Pflegenden akzeptiert, wenn sie sicher im Arbeitsalltag genutzt werden können. "Wichtig ist deshalb, dass die Beschäftigten gut auf einen sachgerechten Umgang damit vorbereitet werden", erklärt Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Hauptgeschäftsführer der BGW. "Unter anderem ist das ein bedeutendes Thema für die Aus-, Fort- und Weiterbildung."

Hintergrund: Projekt "Pflege 4.0"

Die Befragung gehört zu einem Projekt, das die BGW Ende 2016 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Offensive Gesund Pflegen (OGP) gestartet hat. Dieses Projekt "Pflege 4.0" zielt darauf, die fortschreitende Technisierung in den betreffenden Branchen auf Chancen, Hemmnisse und Entwicklungsperspektiven zu untersuchen. Der schriftlichen Befragung, die unter anderem auf dem Deutschen Pflegetag 2017 stattfand, gingen eine Literaturrecherche und zwei Workshops mit Fachleuten voraus. Soweit sinnvoll, erfolgte die Analyse differenziert nach den Tätigkeitsfeldern Krankenhaus, stationäre Altenpflege und ambulante Dienste.

Forschungsbericht online und auf dem Deutschen Pflegetag

Nachzulesen sind die Studienergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen im BGW-Forschungsbericht "Pflege 4.0 – Einsatz moderner Technologien aus der Sicht professionell Pflegender". Dieser findet sich im Internet unter www.bgw-online.de/pflege-4-0. Besucherinnen und Besucher des Deutschen Pflegetags 2018 können den Bericht auch direkt bei der BGW bekommen: in Halle 7 am Stand E 02. Am Donnerstag, 15. März, werden die Studienergebnisse dort um 13.45 Uhr live präsentiert.

Die BGW auf dem Deutschen Pflegetag

Die BGW berät an ihrem Stand auf dem Deutschen Pflegetag zu allen Fragen rund um das gesunde Unternehmen und lädt zu einem interaktiven Gefährdungsparcours ein. Im Partnerprogramm bietet sie Vorträge zur Unternehmensgesundheit und zur Gefährdungsbeurteilung sowie einen Workshop zum Umgang mit Gewalt gegen Pflegekräfte. Beim Junge Pflege Kongress gibt die Berufsgenossenschaft Tipps zum Hautschutz. Weitere Informationen zu ihren Programmpunkten: www.bgw-online.de/deutscher-pflegetag.

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Über uns

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für über 8,4 Millionen Versicherte in rund 640.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

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21.02.2018

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