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Gesund und motivierend führen: Tipps für Vorgesetzte

Vorgesetzte können mit bestimmten Verhaltensweisen die Arbeitssituation und dadurch die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken. Darauf weist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hin. Auf Basis von Studienergebnissen rät sie, bei der Personalführung auf Transparenz zu achten und den offenen, gleichwertigen Austausch mit den Beschäftigten zu suchen.

Auf Transparenz achten

"Die größte Einflussmöglichkeit auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt beim Führungsverhalten in den Punkten Rollenklarheit und Vorhersehbarkeit", berichtet Dr. Sabine Gregersen, Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der BGW. "Vorgesetzte sollten daher für möglichst transparente Arbeitssituationen sorgen," empfiehlt die Expertin.

Dazu gehört unter anderem:

  • die Hintergründe von Entscheidungen und die zu erreichenden Ziele nachvollziehbar erläutern,
  • den Sinn von Aufgaben verdeutlichen und bevorstehende Veränderungen ankündigen,
  • für eindeutige Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sorgen,
  • gewährleisten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Aufgaben verstanden haben und Anforderungen sowie Erwartungen gemeinsam abgestimmt sind.

Den offenen Austausch suchen

"Weiter profitieren die Arbeitszufriedenheit und Gesundheit von einer guten Beziehungsqualität zwischen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin und Führungskraft", berichtet Gregersen aus der Forschung. Diese erreicht man Studien zufolge mit einer individuellen Führung. "Dabei stimmen Vorgesetzte wechselseitig mit jedem Teammitglied ab, was ansteht und wie es umgesetzt werden kann", erläutert Gregersen. "Das ist zwar aufwendiger als nach Schema F zu verfahren, aber es lohnt sich."

Konkret bewerten Beschäftigte die Beziehungsqualität besonders gut, wenn

  • sie ein Feedback zu ihren Leistungen erhalten,
  • berufliche und private Bedürfnisse berücksichtigt werden,
  • Entwicklungsmöglichkeiten erkannt werden,
  • Entscheidungen nachvollziehbar sind und
  • die Zusammenarbeit mit der Führungskraft als effektiv wahrgenommen wird.

Mehr erfahren

Vielfältige Tipps zum Thema gibt die BGW in ihrer Broschüre "Gesund und motivierend führen". Zu finden ist diese unter www.bgw-online.de, Suchbegriff: "BGW 04-07-011", im digitalen Format. Mitgliedsbetriebe der BGW können sie zudem kostenfrei als gedrucktes Heft bestellen.

Gesundheitsförderndes Führen stärkt die Sicherheit und Gesundheit im Berufsleben. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in Deutschland werben mit ihrer aktuellen Kampagne "kommmitmensch" für eine gute Kultur der Prävention in den Unternehmen: www.bgw-online.de/kommmitmensch.

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Über uns

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für über 8,4 Millionen Versicherte in rund 640.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Ansprechpersonen für die Presse:

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Torsten Beckel und Sandra Bieler, Kommunikation
Pappelallee 33/35/37, 22089 Hamburg
Telefon (040) 202 07-27 14, Telefax (040) 202 07-27 96
E-Mail: presse@bgw-online.de


24.04.2018

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