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Einblicke in den betrieblichen Arbeitsschutz vor Ort: Auf der A+A stellt die GDA gute Praxis-Beispiele zur MSE-Prävention vor

Auf der international führenden Fachmesse für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (A+A) vom 17.- 20. Oktober 2017 präsentiert die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie Ergebnisse und Angebote ihres mehrjährigen Arbeitsprogramms MSE (Muskel-Skelett-Erkrankungen). An ihrem Messestand in Düsseldorf stellt sie unter anderem die interaktive Online-Handlungshilfe "Bewusst bewegen – auch im Job" und das Seminarmodul "Gelebte Gesundheit am Arbeitsplatz – Auf das WIE kommt es an" vor.

Pünktlich zur A+A veröffentlicht sie darüber hinaus auf ihrem Portal www.gdabewegt.de gute Beispiele aus der Praxis: In anschaulichen Berichten schildern Führungskräfte verschiedener Branchen, wie sie in ihrem Betrieb das Risiko von Muskel-Skelett-Beschwerden senken, einzelne Maßnahmen zu einem Gesamtkonzept bündeln und über strukturelle Veränderungen und Schulungen eine nachhaltige Umsetzung fördern.

Aus der Praxis statt vom grünen Tisch: Expertinnen und Experten verraten ihre Erfolgsrezepte

Bislang finden Interessierte vier Berichte im Netz, zehn sollen es bis Ende des Jahres werden. Ein Beispiel aus der KFZ-Branche:

Der Vertriebs- und Servicepartner "Stern Auto GmbH, Center Leipzig" beschäftigt rund 300 Menschen in Verkauf und Reparatur von Mercedes Benz-Fahrzeugen. In der KFZ-Werkstatt werden ständig schwere Ersatzteile hin- und hertransportiert. Die aktuelle Lösung: Der Bau von Transportwagen, die ganz auf die Bedürfnisse der Beschäftigten zugeschnitten sind. Das Erfolgsrezept von Stefan Lorber, Sicherheitsfachkraft bei Stern Auto GmbH: "Den Leuten nah sein, Gefährdungsbeurteilungen immer aktuell halten, neue Arbeitsmittel zur Probe anschaffen und einige Kollegen motivieren, sie zu benutzen. Man braucht Leute, die was vormachen. Dann ziehen die anderen nach. Sobald sie selbst erfahren, wie groß die Arbeitserleichterung ist, setzen sich Änderungen durch.

Gute-Praxis-Betriebe richten ihre Maßnahmen an Erfolgsprinzipien aus

Die Auswahl der dargestellten Betriebe richtet sich nach den fünf "Prinzipien Guter Praxis", die GDA-Expertinnen und Experten zuvor erarbeitet haben. Diese reichen von der Aktivierung aller wichtigen Personengruppen bis zur nachhaltigen Gestaltung aller Maßnahmen (www.gdabewegt.de/Gutepraxis). Allen Prinzipien sind nachvollziehbare Kriterien zugeordnet, die es Unternehmen erleichtern, ihre Maßnahmen zu überprüfen bzw. neue Maßnahmen entsprechend zu planen. Die Praxisbeispiele sollen sie inspirieren und Hemmschwellen abbauen: Arbeitsschutz fängt im Kleinen an und ist ein Gewinn für alle.

Wer wir sind

Die GDA ist ein strategisches Bündnis aus Bund, Ländern, Krankenkassen und Unfallversicherungsträgern. Mit dem Arbeitsprogramm Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) hat sie sich zur Aufgabe gemacht, arbeitsbedingte Gesundheitsgefährdungen in puncto MSE zu senken. Ziel ist es, über Aufklärung, Schulungen und Handreichungen die Arbeitsverhältnisse in den Betrieben gesundheitsgerechter zu gestalten und ein gesundes Arbeitsverhalten der Beschäftigten fördern.

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Ansprechpartnerin für die Presse:

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) – Arbeitsprogramm MSE
c/o Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Frauke Rothbarth, Marketingreferentin
Pappelallee 33/35/37, 22089 Hamburg
Telefon (040) 202 07 - 27 47, Telefax (040) 202 07 - 27 96
E-Mail: frauke.rothbarth@bgw-online.de

17.10.2017

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