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Gesund arbeiten am PC: Ist der Büro-Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet?

Der Sommer geht zu Ende, viele Menschen sind aus dem Urlaub an ihren Büroarbeitsplatz zurückgekehrt. Der aber entspricht nicht immer den aktuellen ergonomischen Anforderungen, um vor Muskel-Skelett-Beschwerden wie Nacken- und Rückenschmerzen, Verspannungen und Gelenkschmerzen zu schützen: Der Schreibtisch steht vor dem Fenster, der Bürostuhl ist zu hoch oder zu niedrig eingestellt, Tastatur, Bildschirm und Maus befinden sich nicht am richtigen Platz.

Mit dem humorvoll aufgemachten Flyer der gesetzlichen Unfallversicherung VBG „Gesund arbeiten am PC“ (www.gdabewegt.de/ProduktdesMonats) können Beschäftigte ihren Arbeitsplatz unter die Lupe nehmen.

Vielleicht nutzen Sie den Wiedereinstieg Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Arbeitsalltag dazu, sie mit Hilfe des Flyers für eine spielerische Begutachtung ihres Büro-Arbeitsplatzes zu gewinnen?

Bewegungsarme Tätigkeiten können das Muskel-Skelett-System ebenso belasten wie schwere körperliche Arbeit

Wer stundenlang vor dem Computer sitzt, muss ergonomisch richtig sitzen und arbeiten. Er braucht aber auch Ausgleich und muss sich bewegen. Nicht die Tätigkeit selbst stellt die eigentliche Belastung für das Muskel-Skelett-System dar, sondern der fehlende Wechsel zwischen Be- und Entlastung: Sitzen und Stehen, Sitzen und Bewegen. Der Flyer der VBG thematisiert sowohl die richtige Arbeitsplatzgestaltung als auch das richtige Arbeitsverhalten. Um den eigenen Arbeitsplatz zu testen, werden vier Bereiche abgefragt:

  1. Sitze ich richtig?
  2. Steht auf meinem Schreibtisch alles richtig?
  3. Ist mein Bildschirm richtig eingestellt?
  4. Steht mein Bildschirm „im richtigen Licht“?

Einfache Ja-/Nein-Fragen leiten Beschäftigte durch den Test, Illustrationen verdeutlichen, wie ein Schreibtisch-Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet und genutzt wird. Der Flyer der VBG hilft Beschäftigten ihren eigenen Arbeitsplatz unter die Lupe zu nehmen. Bei eventuellen Mängeln oder Verbesserungspotenzialen sollten Sie die Arbeitsplätze gemeinsam mit Ihren Arbeitsschutzexperten nach den Bedürfnissen der Beschäftigten optimieren.

Auch die Beschäftigten sind gefragt

Wichtig ist aber auch der Beschäftigte selbst. Auch er muss sich „bewegen“, indem er beispielsweise Bewegungspausen wahrnimmt oder den höhenverstellbaren Schreibtisch nutzt. Am besten geht der Chef, die Chefin mit gutem Beispiel voran: Dann setzen sich neue Verhaltensweisen umso schneller durch und werden als gelernte Routine fest in den Arbeitsalltag integriert.

Über uns

Die GDA ist ein strategisches Bündnis aus Bund, Ländern, Kranken- und Unfallversicherungsträgern. In ihrem Arbeitsprogramm „Muskel-Skelett-Erkrankungen“ hat sie sich zur Aufgabe gemacht, die arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen zu minimieren. Ziel ist es, über Aufklärung, Schulungen und Handreichungen die Arbeitsverhältnisse in den Betrieben gesundheitsgerechter zu gestalten und ein gesundes Arbeitsverhalten der Beschäftigten fördern.

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Pressekontakt:

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) – Arbeitsprogramm MSE
c/o Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Frauke Rothbarth, Marketingreferentin
Pappelallee 33/35/37, 22089 Hamburg
Tel.: (040) 202 07 - 2747, Fax: (040) 202 07 - 2798
E-Mail: frauke.rothbarth@bgw-online.de
www.gdabewegt.de

21.09.2016

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