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Sichere Beförderung von Menschen mit Behinderungen  |  TP-SiBef-14

Worauf sollten professionelle Fahrdienste bei der Beförderung von Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzern achten? Wie müssen ihre Fahrzeuge ausgerüstet sein, sodass sie ihre Kunden sicher befördern?

Dieser Ratgeber für Fahrdienste thematisiert Fragen zu technischen Anforderungen beim Befördern von Personen, die einen Rollstuhl nutzen, insbesondere zum Kraftknoten, die Organisation im Fahrdienst, den Fahreinsatz und Notfallsituationen sowie Ideen für eine Gefährdungsbeurteilung und Risikoanalyse.

Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer, die in ihrem Rollstuhl mit Verkehrsmitteln fahren, sind bei Unfällen besonders gefährdet. Denn oft fehlen die modernen Sicherheitsstandards vom stabilen Autositz über den Dreipunktgurt bis zum Airbag. Der Gesetzgeber liefert bislang keine eindeutigen Bestimmungen für das gefahrlose Befördern von Menschen mit Behinderungen. Die Fahrdienste müssen jedoch hinsichtlich der Sicherheit ihre Sorgfaltspflicht erfüllen. Die Broschüre gibt Hinweise und Sicherheitsempfehlungen nach dem Stand der Technik, wo der Gesetzgeber keine eindeutigen Standards definiert.

Die bebilderte Anleitung "Richtig sichern mit dem Kraftknoten" liegt der Broschüre bei und zeigt Schritt für Schritt wie der Fahrgast als auch der Rollstuhl im Fahrzeug gesichert werden. Für Fahrdienste, die ihre Fahrzeuge noch nicht mit dem Kraftknotensystem ausgestattet haben, bieten wir die Anleitung "Sicherung von Rollstühlen ohne Kraftknoten" an.

Zudem enthält der Ratgeber viele praktische Arbeitsblätter, die die Organisation im Fahrdienst erleichtern - etwa für betriebsinterne Ausbildungen und Schulungen, zum Erstellen einer Gefährdungsbeurteilung und zur Qualifikation des Fahrpersonals. Diese Arbeitsblätter finden Sie auch auf dieser Seite und können sie bequem online ausfüllen und ausdrucken. Zusätzliche Arbeitsblätter zur Gefährdungsbeurteilung finden Sie hier.

30.06.2015

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