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Versicherungsschutz in der ärztlichen Tätigkeit

BGW mitteilungen, Ausgabe 2/2018

Ärztinnen und Ärzte sollten ihren beruflichen Unfallversicherungsschutz prüfen. Seit letztem Jahr sind zwar auch all diejenigen, die nebenberuflich als Notärztin oder Notarzt im Rettungsdienst tätig sind, unter bestimmten Bedingungen gesetzlich unfallversichert. Wer darüber hinaus selbstständig tätig ist, kann aber von den Vorteilen einer freiwilligen Versicherung bei der BGW profitieren.

Notarzt und Notärztin

(Foto: Fotolia/Kzenon)

Neu seit 2017 ist der Schutz kraft Gesetzes für den nebenberuflichen notärztlichen Einsatz im Rettungsdienst. Die gesetzliche Neuregelung greift nur, wenn außerhalb des Rettungsdienstes ein Beschäftigungsverhältnis von regelmäßig mindestens 15 Stunden wöchentlich besteht oder einer zugelassenen vertragsärztlichen beziehungsweise ärztlichen Tätigkeit in privater Niederlassung nachgegangen wird. Versichert sind diese Personen während ihres Rettungsdienst-Einsatzes dann bei den regional zuständigen Unfallkassen.

Die BGW hat im Zuge der Änderungen alle diejenigen angeschrieben, die zuvor eine freiwillige Versicherung bei der BGW für ihre notärztliche Tätigkeit im Rettungsdienst abgeschlossen hatten. Rund 1.200 Versicherungsverhältnisse mussten beendet werden. Wer hauptberuflich der Tätigkeit im Rettungsdienst nachgeht, fällt nicht unter die Neuregelung und kann sich dafür weiterhin freiwillig versichern.

Was ist außerhalb des Rettungsdienst-Einsatzes zu beachten?

Beschäftigte sind grundsätzlich gesetzlich unfallversichert. Aufpassen sollten Ärztinnen und Ärzte, die sich für ihre selbstständige ärztliche beziehungsweise vertragsärztliche Tätigkeit freiwillig bei der BGW versichern: Entscheidend für die Berechnung eventueller Geldleistungen, wie einer Rente, ist die Versicherungssumme – Einnahmen zum Beispiel aus der notärztlichen Tätigkeit bleiben also außen vor. Zu prüfen ist daher, ob die Versicherungssumme ausreicht. Eine Anpassung ist innerhalb von Höchst- und Mindestgrenzen jederzeit möglich.

Wer sich für die selbstständige Tätigkeit als Medizinerin oder Mediziner freiwillig versichert, profitiert zu günstigen Konditionen von einem umfangreichen Leistungsspektrum. Die BGW trägt die Kosten für eine individuell abgestimmte medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation, zahlt Verletztengeld als Ersatz für den Verdienstausfall während der medizinischen Rehabilitation, zahlt eine Rente im Fall einer Minderung der Erwerbsfähigkeit, sorgt im Todesfall für die Hinterbliebenen.

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Autor(en): Andreas Dietzel

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23.04.2018

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