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BGW-Beiträge sinken

BGW mitteilungen, Ausgabe 2/2018

Die Beitragsbescheide für das Umlagejahr 2017 wurden versandt.

Illustration

Unternehmen profitieren von sinkenden Beiträgen
(Foto: Freepil/Blossomstar)

Die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung werden rückwirkend berechnet.

Die individuelle Beitragshöhe errechnet sich aus drei Faktoren:

  • den Entgelten der Versicherten oder – bei persönlichen Versicherungen – der Versicherungssumme
  • der Gefahrklasse als Maß für das Unfallrisiko im jeweiligen Gewerbe
  • dem BGW-Beitragsfuß

Nur die tatsächlich bei der BGW angefallenen Kosten werden umgelegt. Dazu wird der Beitragsfuß jährlich angepasst. Seit Jahren profitieren Unternehmen dabei von stabilen Beiträgen – diesmal konnte der Beitragsfuß bereits zum vierten Mal in Folge gesenkt werden.

Der Beitragsfuß für das Jahr 2017

  • 1,97 für gemeinnützige, kirchliche oder mildtätige Unternehmen 
(Vorjahr: 2,00)
  • 2,09 für alle anderen Unternehmen (Vorjahr: 2,12)
  • Pro 100 Euro Entgelt der Versicherten werden damit 39 Cent bis 2,02 Euro Beitrag fällig.

Unternehmen, die einem Spitzenverband der Wohlfahrtspflege angehören, führen zudem eine Ausgleichsumlage von 9 Cent auf 1.000 Euro Entgelt ab (Vorjahr: 11 Cent). Damit werden die Entschädigungsleistungen für unentgeltlich beziehungsweise ehrenamtlich Tätige möglichst gerecht verteilt.

Stichtag für Zahlungen: 15. Mai

Achtung: Ist bis zu diesem Termin kein Zahlungseingang erfolgt, fällt ein Säumniszuschlag an. Bei den persönlichen Versicherungen (freiwillige oder Höherversicherung) von Unternehmerinnen und Unternehmern sowie deren Partnerinnen und Partnern entfällt der Versicherungsschutz nach zwei Monaten Zahlungsverzug.

Sie haben Fragen zu Ihrem Beitragsbescheid?
Dann nehmen Sie Kontakt zur Unternehmerbetreuung auf.

Autor(en): Andreas Dietzel

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