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Terminsache: Lohnnachweis einreichen

BGW mitteilungen, Ausgabe 4/2017

Bis Mitte Februar 2018 müssen Unternehmen ihre Meldungen zum Beitragsjahr 2017 der gesetzlichen Unfallversicherung einreichen. Letztmalig sind dabei zwei Meldungen nötig: der neue digitale Lohnnachweis sowie der bisherige BGW-Entgeltnachweis.

Unternehmen erhalten in der Regel jedes Jahr im November ein Schreiben von der BGW mit Informationen zum Meldeverfahren. Das Meldeverfahren ist eine wichtige Basis für die Berechnung des Beitrags, den die Unternehmen für den Unfallversicherungsschutz der Beschäftigten zahlen.

Zu melden sind insbesondere die Zahl der Beschäftigten und das Jahresarbeitsentgelt, also Löhne und Gehälter. Aktuell werden während einer Übergangsphase zwei Meldeverfahren parallel eingesetzt.

Zum einen ist nach wie vor der BGW-Entgeltnachweis erforderlich. Im Schreiben der BGW findet sich dafür ein Formular, das per Post oder Fax eingereicht werden kann. Die Meldung ist aber auch online möglich. Die dafür benötigte PIN findet sich im Schreiben der BGW. Der Entgeltnachweis kommt letztmalig zum Einsatz und entfällt mit dem nächsten Meldejahr.

Zum anderen wird bereits das neue Meldeverfahren eingesetzt: der digitale Lohnnachweis. Hier erfolgt im Rahmen des Jahresabschlusses eine automatisierte Meldung aus dem Entgeltabrechnungsprogramm, das im Unternehmen verwendet wird.

Voraussetzung dafür ist, dass vorher für das jeweilige Meldejahr der Stammdatenabgleich durchgeführt wurde: Dazu muss das Unternehmen, dessen Steuerberatung oder ein anderer beauftragter Dienst den Abgleich einiger Basisdaten im Abrechnungsprogramm aktiv anstoßen. In einem weiteren Arbeitsschritt sind alle Beschäftigten der zutreffenden Gefahrtarifstelle zuzuordnen. Sollte dies für das Jahr 2017 noch nicht erfolgt sein, muss es jetzt dringend nachgeholt werden.

Außerdem nötig: UV-Jahresmeldung

Unabhängig von Lohn- und Entgeltnachweis, die Eingang in die Beitragsberechnung der Unfallversicherung (UV) finden, müssen Unternehmen auch eine UV-Jahresmeldung vornehmen. Diese Meldung ist Teil des DEÜV-Verfahrens zur Sozialversicherung und dient ausschließlich als Prüfhilfe für die Deutsche Rentenversicherung, die Betriebsprüfungen durchführt. Dort geht es zum Beispiel um die richtige Zuordnung von Beschäftigten zu Gefahrtarifstellen.

Autor(en): Dirk Frahm

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01.11.2017

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