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Gewalt auf dem Arbeitsweg

BGW mitteilungen, Ausgabe 3/2017

Auch wenn Beschäftigte auf dem Weg zur Arbeit oder zurück in eine Gewaltsituation geraten, stehen sie unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Der Versicherungsschutz umfasst alle Arten von Gewaltereignissen und deren Folgen – insbesondere auch mögliche psychische Auswirkungen. Kommt es beispielsweise zu einem versuchten sexuellen Übergriff, einer bedrohlichen Situation oder einem Raubüberfall, sollte dies in jedem Fall im Betrieb gemeldet und dokumentiert werden. So ist sichergestellt, dass die umfassenden Leistungen der BGW für Betroffene schnell zur Verfügung stehen, auch wenn erst später gesundheitliche Probleme als Folge des Übergriffs auftreten. Ist jemand nach einem Vorfall mehr als drei Tage krankgeschrieben, besteht ohnehin eine Meldepflicht gegenüber der BGW.

Selbst wenn solche Gewaltereignisse kaum vollständig ausgeschlossen werden können, haben Betriebe außerdem Möglichkeiten zur Prävention. Besonders zu empfehlen ist die Zusammenarbeit mit der Polizei vor Ort. Sie informiert unter anderem darüber, wie sich schwierige Situationen gegebenenfalls vermeiden oder entschärfen lassen. Darüber hinaus sollten Einrichtungen ihre Beschäftigten über den Versicherungsschutz bei der BGW informieren.

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01.08.2017

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