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Anzeige des Unternehmens bei Anhaltspunkten für eine Berufskrankheit (mit Erläuterung)  |  K3030

Die frühzeitige Anzeige von Anhaltspunkten für eine Berufskrankheit (BK) liegt vor allem im Interesse der Versicherten. Je früher der Unfallversicherungsträger von Anhaltspunkten für das Vorliegen einer BK Kenntnis erhält, desto eher kann das Feststellungsverfahren zur Prüfung von Leistungsansprüchen (Individualprävention, Rehabilitation, Leistungen in Geld etc.) beginnen.

Ein sorgfältiges und vollständiges Ausfüllen erspart für die Versicherten zeitraubende Verzögerungen im Feststellungsverfahren. Anzeigepflichtig sind die Unternehmerin, der Unternehmer oder seine Bevollmächtigten. Bevollmächtigte sind Personen, die ausdrücklich von der Unternehmerin oder dem Unternehmer zur Erstattung der Anzeige beauftragt sind.

Die Anzeige ist binnen drei Tagen zu erstatten, nachdem die Unternehmerin oder der Unternehmer von den Anhaltspunkten für eine BK Kenntnis erlangt hat. Für jeden Erkrankungsfall ist eine gesonderte Anzeige auszufüllen. Auch wenn die BK plötzlich wie ein Arbeitsunfall auftritt, ist die BK-Anzeige und nicht die Unfallanzeige zu verwenden.

30.06.2017

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