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Unternehmerähnliche Personen sind steuerlich in der Regel als Arbeitnehmer anzusehen. Die Beiträge, die diese Personen an die BGW zahlen, stellen abzugsfähige Werbungskosten dar.

Die Beiträge, die ein freiwillig versicherter Unternehmer (Einzelunternehmer oder Gesellschafter einer Personengesellschaft) an die gesetzliche Unfallversicherung entrichtet, sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.

Die Beiträge, die ein Unternehmer (Einzelunternehmer oder Gesellschafter einer Personengesellschaft) für seine Höherversicherung an die gesetzliche Unfallversicherung entrichtet, sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.

Die Beiträge, die ein pflichtversicherter Unternehmer (Einzelunternehmer oder Gesellschafter einer Personengesellschaft) an die gesetzliche Unfallversicherung entrichtet, sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.

Im Unternehmen ohne arbeitsvertragliche Vereinbarungen tätige Ehegatten sind steuerlich in der Regel keine Arbeitnehmer. Deren Beiträge sind steuerlich als Sonderausgaben abzugsfähig.

Stellen Sie Personal ein, brauchen Sie dies nicht in jedem einzelnen Fall sofort bei der Berufsgenossenschaft anzuzeigen. Die Beschäftigten, ob auf Dauer oder nur kurzzeitig eingestellt, müssen Sie aber im jährlichen Entgeltnachweis aufführen. Die Entgelte dieser Beschäftigten werden bei der nächsten Beitragsberechnung berücksichtigt.

Selbstverständlich sind Arbeitsverhältnisse wie Praktika, Ferienjobs oder "Ein-Euro-Jobs" auch versichert. Das gilt auch für Nebenjobs.

Nein. Die Versicherung über die BGW ist eine Pflichtversicherung. Die Zuständigkeit der BGW für Unternehmen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege besteht mit Aufnahme der vorbereitenden Tätigkeiten für das Unternehmen und endet mit der Einstellung des Unternehmens. Kündigungsfristen gibt es insofern nicht.
Bitte beachten Sie aber, dass Änderungen im Unternehmen (Unternehmerwechsel, Einstellung des Unternehmens usw.) der BGW innerhalb von 4 Wochen mitzuteilen sind.

Bezieher von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II, die gemeinnützige Arbeit verrichten (Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. § SGB II), sind über die Einsatzstelle gesetzlich unfallversichert.
Erfolgt der Einsatz in Mitgliedsbetrieben der BGW, besteht über die BGW Versicherungsschutz.

Die Zuständigkeit der Berufsgenossenschaft für Ihr Unternehmen ist unabhängig von dem Vorhandensein von Beschäftigten. Sollten Sie später Arbeitnehmer beschäftigen, bedarf es keiner weiteren Anmeldung.

Im Gegensatz zu den übrigen Zweigen der Sozialversicherung bedarf es in der Unfallversicherung keiner An- und Abmeldung der einzelnen Beschäftigten. Der Versicherungsschutz beginnt nach dem Willen des Gesetzgebers sofort mit der Aufnahme der Beschäftigung und gilt demzufolge für sämtliche Beschäftigte im Betrieb – unabhängig von der namentlichen Meldung.

Bei Tätigkeiten im Berufsbildungsbereich (ehemals: Eingangsverfahren und Arbeitstrainingsbereich) und im Arbeitsbereich der anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen besteht grundsätzlich Unfallversicherungsschutz. Arbeitsbegleitende Maßnahmen, die zugleich der Therapie dienen, sind ebenfalls versichert.

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