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Frau mit dunkler Jacke sowie ein Arzt und eine Ärztin sitzen zum Gespräch an einem Tisch

Belastungserprobung: im eigenen Tempo zurück in den Beruf

Die Belastungserprobung ermöglicht die schrittweise individuelle Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz. Dabei ist auch das behandelnde ärztliche Personal intensiv eingebunden.

Die Belastungserprobung ist eine medizinische Maßnahme. Sie trägt dazu bei, dass Versicherte rasch wieder ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen können.

Um dies zu erreichen, beginnen die Versicherten mit einer individuell festgelegten, verminderten Arbeitszeit von beispielsweise vier Stunden pro Tag. Haben sie diese Stufe ohne Probleme absolviert, wird die tägliche Arbeitszeit unter enger medizinischer Kontrolle stufenweise erhöht, um schließlich die volle Belastung zu erreichen.

Dauer und Bezahlung bei der Belastungserprobung

In der Regel dauert eine Belastungserprobung vier bis sechs Wochen – in Einzelfällen auch länger.

In dieser Zeit besteht weiterhin Arbeitsunfähigkeit, und die BGW zahlt Verletztengeld an die Versicherten.

Zusammenarbeit ist das A und O

Während der gesamten Maßnahme arbeiten Versicherte, Unternehmen, ärztliches Personal und BGW eng zusammen, um schrittweise den Wiedereinstieg in die Tätigkeit zu erreichen. Sollte die Belastungserprobung keinen Erfolg haben oder kann nicht die volle Leistungsfähigkeit wieder erlangt werden, suchen alle Beteiligten nach einer gemeinsamen Lösung.

Denkbar sind hier die intensivere medizinische Betreuung, der Einsatz von speziellen Hilfsmitteln oder der Wechsel auf einen weniger belastenden Arbeitsplatz. Als letztes Mittel sind auch Umschulungen oder Weiterqualifizierungen im Rahmen der Berufshilfe möglich.

01.10.2015

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