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Ihr Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen geeignete Schutzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Wenden Sie sich zunächst an Ihren Abteilungsleiter. Auch Betriebsarzt, Sicherheitsingenieur, Dienstleitung, Hygienebeauftragte oder die betriebliche Interessenvertretung sind mögliche Ansprechpartner.

Benötigen Sie weitergehende Hilfe, wenden Sie sich bitte an unser Schulungs- und Beratungszentrum (BGW schu.ber.z).

Der größte Risikofaktor für Hautschäden im Gesundheitsdienst ist die Feuchtarbeit: der Kontakt mit Wasser und das Tragen von Handschuhen. Es ist daher besonders wichtig, zu häufiges Händewaschen zu reduzieren. Waschen Sie die Hände nur, wenn Verschmutzungen sichtbar sind. Meistens liegt keine Allergie gegen das Desinfektionsmittel vor. Dies können Sie bei Ihrem Hautarzt testen lassen. Sollten Sie eine Allergie gegen einen Inhaltsstoff des Desinfektionsmittels haben, lässt sich in der Regel ein gut verträgliches Ersatzprodukt finden.

Eine Berufskrankheit der Haut (BK Nr. 5101, Berufskrankheitenverordnung) liegt vor, wenn:

  • die Hauterkrankung durch den Beruf verursacht ist,
  • sie schwer oder wiederholt rückfällig ist,
  • Sie aus medizinischen Gründen gezwungen sind, Ihre Tätigkeit aufzugeben und
  • Sie die Tätigkeit tatsächlich bereits aufgegeben haben.

Dies trifft zum Glück in den meisten Fällen (noch) nicht zu. Die Berufsgenossenschaft als Ihr Partner bietet Ihnen aber schon im Vorfeld Hilfe an. Wenden Sie sich an uns. Wir haben verschiedene Möglichkeiten, vorbeugend aktiv zu werden. Auch das BGW schu.ber.z, das Schulungs- und Beratungszentrum der BGW, hilft Ihnen weiter.

Wenden Sie sich an Ihren Betriebs- oder Hautarzt. Wenn Sie einverstanden sind, meldet er Ihre Erkrankung der Berufsgenossenschaft. Sie können natürlich auch direkt Kontakt mit dem BGW schu.ber.z, dem Schulungs- und Beratungszentrum der BGW, aufnehmen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir dann ein individuelles Rehabilitationskonzept. Zusätzlich bieten wir für verschiedene Berufsgruppen Hautschutzseminare an.

In der Vielzahl der Fälle gehen die Hauterscheinungen durch geeignete Schutz- und Pflegemaßnahmen zurück, und es ist ein nahezu beschwerdefreies Arbeiten möglich.

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