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Beitrag >> Veranlagung >>

Ich habe von Ihnen einen Veranlagungsbescheid bekommen. Was bedeutet das für mich?

Der Veranlagungsbescheid gehört zu Ihren Mitgliedsunterlagen. Bitte prüfen Sie, ob die über Ihr Unternehmen/über Ihre selbstständige Tätigkeit gemachten Angaben (Unternehmensgegenstand, Gewerbezweig, Adresse) zutreffen. Andernfalls melden Sie sich bitte bei uns.

Was kann ich tun, wenn ich mit der Veranlagung nicht einverstanden bin?

Sie haben die Möglichkeit innerhalb von vier Wochen schriftlich Widerspruch einzulegen. Bitte begründen Sie Ihren Widerspruch ausführlich.

Den Gefahrtarifstellen sind Gewerbezweige zugeordnet. Ich übe aber kein Gewerbe aus, sondern bin freiberuflich tätig. Wo finde ich mich wieder?

Gewerbezweig ist als Sammelbegriff zu verstehen und umfasst auch selbstständige bzw. freiberufliche Tätigkeiten.

Warum wurde ich in eine so hohe Gefahrklasse eingestuft?

In der Gefahrklasse kommt die Unfallbelastung aller in der jeweiligen Gefahrtarifstelle zusammengefassten Unternehmen zum Ausdruck. Das heißt, für die Ermittlung der Gefahrklasse werden die Entschädigungsleistungen ins Verhältnis zu den Entgelten gesetzt. Im Vergleich zu anderen weist Ihr Gewerbezweig beziehungsweise Ihre Berufsgruppe eine höhere Unfallbelastung aus.

Welchen Zeitraum umfasst die neue Veranlagung?

Der neue Gefahrtarif tritt zum 01.01.2013 in Kraft und endet am 31.12.2018.

Wonach richtet sich die Veranlagung der Unternehmen?

Die Veranlagung eines Unternehmens zu den Gefahrklassen richtet sich nach seiner Gewerbezweigzugehörigkeit. Für die Zugehörigkeit zu einem Gewerbezweig sind Art und Gegenstand des Unternehmens maßgebend.

Werden alle Unternehmensbestandteile wie das Hauptunternehmen veranlagt (beispielsweise Neben- oder Hilfsunternehmen)?

Umfasst ein Unternehmen mehrere Unternehmensbestandteile (Gesamtunternehmen), die verschiedenen in Teil I genannten Tarifstellen zugeordnet werden könnten oder deren Gefahrklassen nach Teil II Nr. 3 oder Nr. 4 festzusetzen wären, so werden die Unternehmensbestandteile nach den folgenden Bestimmungen zu gesonderten Gefahrklassen veranlagt: Das Hauptunternehmen bildet den wirtschaftlichen Schwerpunkt und gibt dem Gesamtunternehmen sein eigentliches Gepräge. Es wird gemäß Teil II Nr. 1 zum Gefahrtarif veranlagt.

Sonstige Unternehmensbestandteile werden ausschließlich dann nach Art und Gegenstand bzw. nach Teil II Nr. 3 oder Nr. 4 zu einer vom Hauptunternehmen abweichenden Gefahrklasse veranlagt, wenn

  • sie Nebenunternehmen darstellen (also überwiegend eigene wirtschaftliche Zwecke verfolgen),
  • sie von den anderen räumlich getrennt ausgeübt werden,
  • sie über einen eigenen Personalstamm verfügen und
  • bei ihnen das Arbeitsentgelt getrennt nachgewiesen wird.

Unternehmensbestandteile, bei denen eine dieser Voraussetzungen fehlt, werden als Hilfsunternehmen über den Unternehmensbestandteil veranlagt, dem sie überwiegend dienen.

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