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Seit wann gilt der 4. Gefahrtarif der BGW?

Der 4. Gefahrtarif gilt vom 01.01.2013 bis einschließlich 31.12.2018. Er löst den 3. Gefahrtarif ab.

Hier finden Sie weitere Informationen zum aktuellen Gefahrtarif.

Wann und warum gibt es einen neuen Gefahrtarif?

Ein Gefahrtarif hat eine gesetzliche Geltungsdauer von längstens sechs Jahren. Dann muss er neu berechnet und beschlossen werden. Hierdurch wird sichergestellt, dass die im geltenden Gefahrtarif genannten Gefahrklassen immer dem aktuellen Risiko in den einzelnen Tarifstellen entsprechen.

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Was ist ein Gefahrtarif?

Die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den bei der BGW versicherten Berufsgruppen sind verschieden. Die unterschiedlichen Risiken sollen bei der Beitragsberechnung berücksichtigt werden. Dies geschieht durch die Einteilung in Gefahrklassen. Diese spiegeln das Unfallrisiko in den einzelnen Branchen wider. Kurz gesagt: je höher das Risiko einen Arbeitsunfall zu erleiden, desto höher die Gefahrklasse.

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Welche Bedeutung hat die Gefahrklasse?

Im Gefahrtarif sind die Gewerbezweige der Unternehmen zu Gefahrtarifstellen zusammengefasst. Jeder Gefahrtarifstelle wird eine Gefahrklasse zugeordnet. Diese Gefahrklassen drücken das Unfallrisiko eines Unternehmens aus. Die Gefahrklasse ist ein Faktor der Beitragsformel. Im Gefahrtarif werden einzelne Gewerbe zu Klassen mit gleichartigen Risiken zusammengefasst. Als Faustregel gilt: je geringer die Gefahrklasse, desto niedriger die Beiträge bei gleichem Entgelt.

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Wie hat die BGW die Gefahrklassen berechnet?

Keine Berufsgenossenschaft kann die Gefahrklassen willkürlich ändern. Grundlage für die Berechnung der Gefahrklassen sind die im Beobachtungszeitraum (sechs Jahre) gesammelten Daten. Für jede Tarifstelle werden die Leistungen und die Gesamtentgelte (inklusive der Versicherungssummen der Unternehmer) ermittelt und gegenüber gestellt. Die sich daraus ergebenden Belastungsverhältnisse finden sich in den Gefahrklassen wieder.

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Welchen Zeitraum umfasste der Beobachtungszeitraum für den 4. Gefahrtarif?

Der Beobachtungszeitraum für den 4. Gefahrtarif der BGW waren die Jahre 2005 bis 2010.

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Wie werden die Beiträge auf die Unternehmen verteilt?

Die Beitragshöhe richtet sich zunächst nach dem Finanzbedarf der Berufsgenossenschaft für das abgelaufene Kalenderjahr. Sie hat ein Jahr lang die Kosten für die Versicherungsleistungen und die Unfallverhütung vorfinanziert. Gewinne werden im System der gesetzlichen Unfallversicherung nicht erzielt.

Nachdem der Finanzbedarf ermittelt ist, sind drei Faktoren für die Verteilung auf die beitragspflichtigen Unternehmer ausschlaggebend: das meldepflichtige Bruttoentgelt der Beschäftigten, die Gefahrklasse und der jährlich neu zu bestimmende Beitragsfuß.

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Was hat sich generell vom 3. auf den 4. Gefahrtarif geändert?

Die Gefahrklasse wurde im 4. Gefahrtarif von einer auf zwei Nachkommastellen erweitert. Außerdem wurde die Mindestgefahrklasse von 2,1 auf 1,98 gesenkt.

Für die Unternehmen des Friseurhandwerks, die zur Gefahrtarifstelle 9 gehören, konnte eine wesentlich niedrigere Gefahrklasse festgesetzt werden. Für sie sinkt die Gefahrklasse von 5,9 auf 4,29.

Ebenso wurde für die Gefahrtarifstelle 5 (Veterinärmedizin, Tierbehandlung, Schädlingsbekämpfung und Desinfektion) die Gefahrklasse deutlich abgesenkt - und zwar von 13,7 auf 9,53.

Leider haben sich in einigen Branchen die Belastungsverhältnisse auch negativ entwickelt. In diesen Gefahrtarifstellen mussten daher höhere Gefahrklassen festgesetzt werden.

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Wie kann ich Nachteile bei der Neuveranlagung meines Unternehmens zum 4. Gefahrtarif vermeiden?

Überprüfen Sie die Veranlagung Ihres Unternehmens zum 4. Gefahrtarif mithilfe des dem Veranlagungsbescheid beigefügten Gefahrtarifs.

Falls sich der wirtschaftliche Schwerpunkt ihres Unternehmens ändern wird oder bereits geändert hat, überprüfen Sie bitte, ob die Veranlagung zum Gefahrtarif noch richtig ist. Teilen Sie der BGW bitte umgehend alle wesentlichen Änderungen in Ihrem Unternehmen mit.

Wichtig: Je früher wir von Veränderungen erfahren, desto eher können wir die Versicherung an die tatsächlichen Verhältnisse anpassen oder Sie bei Bedarf beraten.

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Mein Unternehmen/meine Tätigkeit hat sich verändert. Meine Zuordnung zum Gefahrtarif stimmt deshalb nicht mehr. Kann ich das ändern lassen?

Derartige Anpassungen an die tatsächlichen Verhältnisse sind problemlos möglich. Teilen Sie uns die Änderungen bitte schriftlich mit. Natürlich können Sie auch dafür Ihren direkten Draht – per E-Mail – oder Telefax: (040) 202 07 - 14 99 zur BGW nutzen.

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Warum wird innerhalb des Gefahrtarifs keine Unterscheidung nach Tätigkeiten vorgenommen (beispielsweise Büroteil und Praxis)?

Der BGW-Gefahrtarif ist ein Gewerbezweigtarif. Die Veranlagung erfolgt nach Art und Gegenstand des Unternehmens. Einzelne Tätigkeiten finden keine Berücksichtigung.

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Wer ist für den BGW-Gefahrtarif verantwortlich?

Der Gefahrtarif wurde von der Vertreterversammlung der BGW beschlossen und vom Bundesversicherungsamt genehmigt.

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Was ist eine Gefahrtarifstelle?

In den Gefahrtarifstellen werden Gewerbezweige/Branchen mit ähnlicher Gefährdung zusammengefasst. Der Gefahrtarif der BGW umfasst 17 Gefahrtarifstellen, wobei die 13. Gefahrtarifstelle zurzeit nicht besetzt ist.

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Was ist eine Gefahrklasse?

Die Gefahrklasse wird für jede Gefahrtarifstelle festgestellt. Sie wird durch Gegenüberstellung der Leistungsausgaben mit den Entgelten der Versicherten ermittelt.

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Was bedeutet die Gefahrklasse für meine Beitragsrechnung?

Die Gefahrklasse ist ein Faktor der Beitragsformel. Je höher die Gefahrklasse, desto höher der Beitrag.

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Warum setzt sich meine Gefahrtarifstelle aus so vielen verschiedenen Gewerbezweigen beziehungsweise Unternehmensarten zusammen?

Die Gefahrtarifstellen des Gefahrtarifs werden durch Zusammenfassung von Unternehmen gleichartiger bzw. ähnlicher Risiken gebildet. Dabei dürfen die Gefahrtarifstellen nicht zu klein sein, damit ein Risikoausgleich sicher gestellt ist.

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Was bedeutet "Tarifzeit"?

Die Tarifzeit umfasst die Laufzeit des Gefahrtarifs.

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Warum gibt es regelmäßig einen neuen Gefahrtarif?

Das Sozialgesetzbuch schreibt den Berufsgenossenschaften vor, ihren Gefahrtarif alle sechs Jahre zu überprüfen.

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