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Coronavirus: Schutzmaßnahmen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

Die BGW hat den Branchenstandard für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) aktualisiert und an die gültige SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel angepasst. Aufgrund der Pandemie müssen Werkstattleitungen ihre Gefährdungsbeurteilung überprüfen und Arbeitsschutzmaßnahmen durch zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen ergänzen. Der Standard liefert eine Auswahl geeigneter Infektionsschutzmaßnahmen. Er gibt Anhaltspunkte, wie sich etwa Hygieneregeln, Abstandsgebote und Kontaktreduzierungen umsetzen lassen.

Außerdem finden Sie hier Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Auch auf andere Vorgaben achten

Ergänzend – oder über die BGW-Standards hinausgehend – gibt es zu vielen Themen rechtliche Vorgaben, beispielsweise von Bundesländern oder Bund, die einzuhalten sind. Bitte informieren Sie sich umfassend, was für Ihren Betrieb/Ihre Institution gilt.

+++ Personal testen mit Antigen-Tests (27.04.2021) +++

Eine Frau hält einen COVID-19-Antigentest in der ausgestreckten Hand

(Foto: AdobeStock/EstanisBS)

Informationen zu Corona-Schnelltests im Betrieb

Arbeitgebende sind verpflichtet, Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten, mindestens zweimal pro Woche ein Schnelltest-Angebot zu machen - zum Schutz der Beschäftigten und aller weiteren Personen, mit denen sie beruflich Kontakt haben. | mehr


BGW: SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
(Aktualisiert: 10.11.2020)

Die BGW hat den Branchenstandard für WfbM aktualisiert und an die gültige SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS angepasst. Aufgrund der Pandemie müssen Werkstattleitungen ihre Gefährdungsbeurteilung überprüfen und Arbeitsschuzmaßnahmen durch zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen ergänzen. Der Standard liefert eine Auswahl geeigneter Infektionsschutzmaßnahmen. Er gibt Anhaltspunkte, wie sich etwa Hygieneregeln, Abstandsgebote und Kontaktreduzierungen umsetzen lassen.
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Infos in Leichter Sprache: So schützen Sie sich und andere vor dem Corona-Virus
(Aktualisiert: 08.02.2021)

Einige einfache Maßnahmen können helfen, sich und andere vor dem Corona-Virus zu schützen. Um den barrierefreien Zugang zu den Informationen für alle zu ermöglichen, haben wir die wichtigsten Maßnahmen auf einem Plakat in Leichter Sprache zusammengefasst..
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Antworten auf häufige Fragen

Ja, die Ausgabe von Speisen und Getränken an Mitarbeitende ist unter den Auflagen des Infektionsschutzgesetzes zulässig.

Der begrenzte Kreis der Mitarbeitenden in den WfbM ist kein unbekannter Kundenkreis. Zudem ist die Versorgung mit Speisen und Getränken in WfbM keine gewerbliche Tätigkeit. Sie ist Bestandteil der Betreuung und Tagesstruktur. In einigen WfbM ist das gemeinsame Mittagessen mit Mitarbeitenden und Beschäftigten pädagogischer Bestandteil der Betreuung.

(28.7.2020)

Es ist nur schwer möglich, den grundsätzlich geforderten Mindestabstand von 1,5 m in Kleinbussen oder PKW einzuhalten. Um das Fahrdienstangebot dennoch aufrecht erhalten zu können und gleichzeitig ein akzeptables Schutzniveau zu erreichen, empfehlen wir folgende maximale Besetzung der Fahrzeuge:

Besetzung eines PKWs mit sieben Sitzen

Besetzungsempfehlung in einem Wagen mit sieben Sitzen

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Besetzung eines PKWs mit neun Sitzen

Besetzungsempfehlung in einem Wagen mit neun Sitzen

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(Aktualisiert: 28.01.2021)

Bei einem Aufenthalt in einem Fahrzeug kann der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden. Zudem ist es während der Pause nicht immer möglich einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske zu tragen, beispielsweise während der Nahrungsaufnahme.

Es sind geeignete Schutznahmen zu treffen, die ein vergleichbares Schutzniveau gewährleisten. Die BGW empfiehlt am Arbeitsort geeignete Räumlichkeiten für Pausen einzurichten oder eine Rückfahrt zur Werkstatt zu organisieren, wo der Mindestabstand eingehalten werden kann.

(Aktualisiert: 04.02.2021)

Siehe Hierzu die Broschüre:

Bundesarbeitsministerium: Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten - Arbeitsmedizinische Empfehlung

Die vorliegende aktualisierte Arbeitsmedizinische Empfehlung (AME) des Ausschusses für Arbeitsmedizin (AfAMed) unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, bestmöglichen Arbeitsschutz für besonders schutzbedürftige Beschäftigte zu identifizieren. | mehr

 

(aktualisiert: 03.08.2020)

Ja. Die Pflicht zur Umsetzung der vor Ort geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen gilt für alle Personen, soweit dies nicht aus gesundheitlichen Gründen unmöglich ist. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass eine Person, die nachweislich an Covid-19 erkrankt war, bei Kontakt mit dem Virus erneut erkrankt und/oder das Virus an andere Menschen überträgt.

(Aktualisiert: 04.02.2021)

Ventilatoren einzusetzen ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber es gilt zu bedenken:

  • Der Einsatz von Geräten im Umluftbetrieb wie Ventilatoren (z. B. Standventilatoren), Anlagen zur Kühlung (z. B. mobile und Split-Klimaanlagen) oder Heizung (z. B. Heizlüfter) ist in Räumen mit Einzelbelegung als unkritisch anzusehen.
  • Der Luftstrom sollte nicht direkt auf Personen gerichtet sein, da dies zu einer schnelleren und weiteren Ausbreitung etwaiger Tröpfchen beitragen kann. 
  • Zur Reduktion der Aerosolkonzentration in Innenräumen ist ein Luftwechsel durch Öffnen von Fenstern oder Einsatz von Lüftungsanlagen eine immer notwendige Maßnahme.

Aktualisiert: 30.11.2020

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich "begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren) anzuwenden.

Mittel mit erweitertem Wirkbereich gegen Viren wie "begrenzt viruzid PLUS" oder "viruzid" können ebenfalls verwendet werden.

Einrichtungen außerhalb des Gesundheitsdienstes sollen sich vor dem zusätzlichen, breiten Einsatz von Desinfektionsmitteln unbedingt vom zuständigen Gesundheitsamt über deren Notwendigkeit und das aktuelle Infektionsgeschehen beraten lassen.

Infos über geeignete Desinfektionsmittel:

Aktualisiert: 16.04.2020
Bestätigt: 09.02.2021 

In der Gefährdungsbeurteilung müssen für das Tragen von FFP-Masken sowohl die Tragezeiten als auch Erholungszeiten geplant werden. Empfehlungen dazu werden in der DGUV Regel 112–190 "Benutzung von Atemschutzgeräten" gegeben.

Für das bestimmungsgemäße Tragen von medizinischen Gesichtsmasken im Gesundheitsdienst gibt es keine Empfehlungen zu Trage- und Erholungszeiten. Bei der Gefährdungsbeurteilung sind auch Maßnahmen zur Vorbeugung von Hautbeschwerden im Gesicht zu berücksichtigen.

Erholungsdauer ist dabei der Zeitraum zwischen aufeinanderfolgenden Gebrauchsintervallen eines Atemschutzgerätes, der zur Erholung dient. Die Erholungszeit schließt eine leichte körperliche Arbeit nicht aus. Erholungszeiten können auch dadurch erreicht werden, dass Tätigkeiten mit Maske und Tätigkeiten ohne Maske im Wechsel geplant werden. Unabhängig davon sind die Pausenregelungen nach Arbeitszeitgesetz (ArbZG) zu beachten.

Im Klinikalltag und in Arztpraxen ist die Verwendung von medizinischen Gesichtsmasken nach EN 14683:2019-10 für viele Anwendungen eine etablierte Routine. Medizinische Gesichtsmasken werden oft auch Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder OP-Masken genannt. Zum Schutz der Patienten und Patientinnen sind medizinische Gesichtsmasken in diversen Hygienevorgaben wie z. B. den Empfehlungen für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) als Fremdschutz verbindlich festgelegt.

Medizinische Gesichtsmasken sind Medizinprodukte und schützen das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Trägers. Der Dichtsitz von medizinischen Gesichtsmasken am Gesicht des Trägers ist keine Anforderung der europäischen Norm EN 14683:2019-10, ebenso sind keine Anforderungen bezüglich des Atemwiderstandes festgelegt. Bedingt durch Form und Sitz strömt ein Teil der Atemluft an den Maskenrändern vorbei. Bei der Einatmung kann durch diese offenen Bereiche ungefilterte Atemluft angesogen werden. Medizinische Gesichtsmasken gelten nicht wie FFP-Masken als „belastend“ im Sinne der AMR 14.2, Tragezeitbegrenzungen werden deshalb im Arbeitsschutz-Regelwerk nicht festgelegt.

Partikelfiltrierende Halbmasken (sog. „FFP-Masken“, Englisch für: „Filtering Face Piece“) stellen als Atemschutzgeräte eine Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) dar und unterliegen bei beruflicher Verwendung dem Arbeitsschutzgesetz und der PSA-Benutzungsverordnung. Die Empfehlungen zu den Tragezeiten, der Erholungsdauer und den nötigen Pausen bei der Nutzung von FFP2/FFP3-Masken beruhen auf der Eingruppierung der Atemschutzgeräte in Gruppen gemäß AMR 14.2. In der DGUV Regel 112–190 wird für FFP-Masken mit Ausatemventil eine maximale Tragezeit von zwei Stunden mit anschließender Erholungsdauer von 30 Minuten bei mittlerer Arbeitsschwere und normalen Umgebungsbedingungen empfohlen. Bei einer FFP-Maske ohne Ausatemventil wird als maximale Tragezeit 75 Minuten mit einer anschließenden Erholungsdauer von 30 Minuten empfohlen.

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ist gemäß DGUV Regel 112–190 zu berücksichtigen, ob aufgrund der Arbeitsschwere, durch Umgebungseinflüsse (wie z. B. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Wärmestrahlung) sowie aufgrund der Bekleidungseigenschaften (wie beispielsweise schwere Schutzkleidung) eine geänderte maximale Tragedauer angezeigt ist. Möglich ist natürlich auch nach kürzerer Tragezeit entsprechend eine kürzere Erholungsdauer einzuplanen. Bei der Festlegung sollte der arbeitsmedizinische Sachverstand des Betriebsarztes bzw. der Betriebsärztin hinzugezogen werden.

Mögliche Alternativen zur Verwendung von Partikelfiltrierenden Halbmasken generell sowie auch bei Überschreitung der Tragedauerempfehlung sind in der TRBA 255 „Arbeitsschutz beim Auftreten von nicht impfpräventablen respiratorischen Viren mit pandemischem Potential im Gesundheitsdienst“ aufgeführt.

Die BGW empfiehlt dies nicht nur für den Gesundheitsdienst, sondern für alle Mitgliedsbetriebe.

(abgestimmt zwischen dem Koordinierungskreis für biologische Arbeitsstoffe (KOBAS) und dem Sachgebiet Atemschutz der DGUV)

Aktualisiert: 16.02.2021

 

Lediglich bei sehr schwerer körperlicher Arbeit oder ungünstigen klimatischen Verhältnissen kann es in sehr wenigen Einzelfällen erforderlich sein, dass das Tragen einer FFP3-Maske der Atemschutzgerätegruppe 2 zugeordnet werden muss. Dann muss der Träger oder die Trägerin der FFP3-Maske vor Beginn der Tätigkeit an einer Pflichtvorsorge gemäß Teil 4 Absatz 1 Nummer 1 Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) teilnehmen.

Informationen zur einer Arbeitsmedizinischen Pflicht-Vorsorge finden sich in der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) und der Arbeitsmedizinischen Regel (AMR) Nummer 14.2

Weitere Hinweise zur Nutzung von Atemschutz finden sich in der DGUV Regel 112-190 Benutzung von Atemschutzgeräten.

Aktualisiert: 04.05.2020

 

Für die Schutzwirkung von Atemschutzmasken und Schutzbrillen ist die korrekte Anwendung von großer Bedeutung. Anleitungen hierzu und Hinweise zu häufigen Fehlern finden Sie auf der Webseite des Robert Koch-Instituts.

Zum Thema:

 

Illustration verschiedener Masken


(Foto: BGW/GDA)

BGW Masken-Kompass – Tipps zur richtigen Maskenwahl
Welche Maske hilft bei welchem Anlass? Wie erkenne ich hochwertige Produkte? Der BGW Masken-Kompass zeigt verschiedene Masken und hilft, diese situationsgerecht richtig anzuwenden. | mehr

 

Aktualisiert: 27.10.2020

Weil handelsübliche Korrektionsbrillen keine Schutzwirkung haben, muss die Unternehmerin oder der Unternehmer auch fehlsichtigen Versicherten geeigneten Augenschutz zur Verfügung stellen. Für kurzfristige Arbeiten über wenige Minuten können zum Beispiel Korb-, Überbrillen oder Visiere getragen werden.

Siehe: DGUV Regel 112-192 Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz

Kombinationen mit Korb- oder Überbrillen neigen zum Beschlagen, können dadurch zu zusätzlichen Gefährdungen führen und werden deshalb erfahrungsgemäß oft abgelehnt. Verschiedene Marken bieten durch unterschiedliche Verfahren der Oberflächengestaltung bzw. Beschichtung der Sichtscheiben "beschlagarmen" Augen- und Gesichtsschutz.

Beschlagarme Scheiben sind mit dem Symbol "N" gekennzeichnet.

Aktualisiert: 15.04.2020

 

Die Anforderungen für den Augenschutz im Gesundheitsdienst werden in Ziffer 7.3 der TRBA 255 festgelegt.

In Abhängigkeit von der Expositionssituation kommen hier Bügelbrillen mit Seitenschutz, Gesichtsschutzschirme oder Korbbrillen in Frage. In welchen speziellen Fällen sind Korbbrillen zu empfehlen?

Achtung: Gesichtsschutzschirme ersetzen nicht den erforderlichen Atemschutz.

Aktualisiert: 16.03.2021

Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin oder die Beschäftigten wollen, dass der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin zum Beispiel für eine chronisch kranke, immunsupprimierte Person wegen besonders hohem individuellem Infektionsrisiko ein Beschäftigungsverbot ausspricht. Das fällt nicht in die Befugnis des Betriebsarztes oder der Betriebsärztin, weil es im Rahmen der betriebsärztlichen Tätigkeit und deren gesetzlichen Grundlagen nicht möglich ist (ASiG, ArbSchG und ArbMedVV).

Es empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  • Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin macht eine Gefährdungsbeurteilung für besondere Gruppen (zum Beispiel immunsupprimierte Beschäftigte) und bietet in dieser Situation den Beschäftigten eine betriebsärztliche Wunschvorsorge nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) an.
  • Der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin gibt den Beschäftigten nach der Beratung auf deren Wunsch persönlich ein Empfehlungsschreiben für Home-office, Versetzung in andere Tätigkeitsbereiche mit positivem und negativem Tätigkeitsprofil oder Ähnliches in die Hand (ohne Diagnosen). Die Beschäftigten können diese Bescheinigung dem Betrieb aushändigen.

Es ist keine gesetzliche Handhabe für Beschäftigungsverbote für chronisch Kranke analog zum Mutterschutzgesetz bekannt. Es handelt sich um innerbetriebliche Regelungen aus Fürsorge gegenüber den Beschäftigten. Die Kosten für den Arbeitsausfall trägt im Regelfall die Firma.

Robert-Koch-Institut: Arbeitshilfe zur Beurteilung der Immundefizienz durch betriebsärztliches Personal.

(27.03.2020)

Im Rahmen der individuellen Gefährdungsbeurteilung muss geprüft werden, ob bei dem Tragen einer FFP2- oder FFP-3 Maske eine entsprechende arbeitsmedizinische Vorsorge angeboten werden muss. FFP-Masken weisen nur einen geringfügig erhöhten Atemwiderstand sowie ein geringes Gewicht auf. Sie gehören nach der Einteilung der AMR 14.2 der Atemschutzgerätegruppe 1 an.

Laut Teil 4 Absatz 2 Nr. 2 der ArbMedVV ist für Maskentragende bei Tätigkeiten, die das Tragen von Atemschutzgeräten der Gruppe 1 erfordern, eine Angebotsvorsorge vorzusehen.

In Einrichtungen des Gesundheitsdienstes kann davon ausgegangen werden, dass sich die Maskenfilter beim Tragen nicht durch Stäube zusetzen, damit bleibt der Einatemwiderstand nahezu unverändert im Normbereich.

Bei Geräten der Gruppe 1 (Gerätegewicht bis 3 kg und Atemwiderstand bis 5 mbar) muss den Beschäftigten eine arbeitsmedizinische Vorsorge angeboten werden, wenn die Tragedauer 30 Minuten am Tag überschreitet. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend..

Beispiele:

  • Filtergeräte mit Partikelfilter der Partikelfilterklassen P1 und P2
  • partikelfiltrierende Halbmasken, FFP 1, FFP 2 oder FFP 3 (Herstellerangaben beachten)
  • gebläseunterstützte Filtergeräte mit Voll- oder Halbmaske
  • Druckluft-Schlauchgeräte und Frischluft-Druckschlauchgeräte, jeweils mit Atemanschlüssen mit Ausatemventilen

Siehe:

(Aktualisiert: 04.05.2020)

"Lüftungsanlagen, die nur Raumluft umwälzen und konditionieren (Heizen, Kühlen, Befeuchten, z.B. Klima-Splitgeräte, ohne Luftaustausch mit Außenluft), nach Möglichkeit abschalten. Diese Anlagen sind in der Regel nicht mit geeigneten Filtern ausgestattet. Sie tragen im Zweifelsfall nur zur Verteilung der Viren bei. Andererseits findet durch diese Anlagen aber auch keine Vermehrung der Viren statt. Wenn dennoch ein guter Austausch der Raumluft mit Außenluft sichergestellt ist, können diese Anlagen auch u.U. weiter betrieben werden." (aus "Handlungshilfe für lüftungstechnische Maßnahmen" der BGHM)

Unterstützende Maßnahmen können z.B. diskontinuierlicher Heizbetrieb, Erhöhung der Außenluftzufur durch häufiges Fensterlüften, Beschränkung der Personenzahl/Fläche sein.

(aktualisiert: 02.11.2020)

27.04.2021

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