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Präventionszentrum in der HafenCity Hamburg: Animation des ziegelroten Gebäudes, mit Elbe und Schiffen im Vordergrund sowie seitlich dem S-Bahnhof Elbbrücken

Präventionszentrum in der HafenCity Hamburg: Der Hochbau kann starten

Im Sommer 2019 begannen die Ausführungsarbeiten auf der Baustelle der beiden in Hamburg ansässigen Berufsgenossenschaften BGW und VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) im Quartier Elbbrücken. Nun ist die Baugrube fertiggestellt und der Bau des gemeinsamen Präventionszentrums in der HafenCity Hamburg geht in die nächste Phase.

Eröffnung in 2024

Auf die feierliche Grundsteinlegung wurde aufgrund der aktuellen Lage verzichtet, doch den Baufortschritt bremst die Coronavirus-Pandemie nicht aus: Gründung und betonierte Sohlplatte werden voraussichtlich im September 2020 abgeschlossen, sodass der zweite Teil des Bauvorhabens, der Hochbau starten kann.

Im Juli 2020 konnten die Bauherrinnen ein großes, internationales Bauunternehmen für den schlüsselfertigen Hochbau beauftragen. Die Planungen laufen auf Hochtouren, der Start ist für den Herbst 2020 geplant. Bis 2023 soll die komplette Bauphase andauern, sodass voraussichtlich im 1. Halbjahr 2024 die Beschäftigten der Berufsgenossenschaften umziehen und mit dem Probebetrieb starten können. Die Eröffnung des Präventionszentrums ist für den Sommer 2024 geplant.

Leuchtturmprojekt für zukünftige Präventionsarbeit

Mit diesem bundesweit ersten Präventionszentrum der gesetzlichen Unfallversicherung gehen die BGW und VBG neue Wege. In dem Gebäude direkt an der Elbe werden zukünftig die neuesten Standards an Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Gesundheitsschutz, Barrierefreiheit und Inklusion in der Arbeitswelt vermittelt und vorgelebt. Darüber hinaus soll es auch viele Möglichkeiten des aktiven "Selbst-Erlebens" bieten.

Das neue Haus erfüllt mehrere Funktionen im Rahmen des Präventionsauftrags der beiden Berufsgenossenschaften. Aus- und Weiterbildungsangebote zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in ihren Mitgliedsunternehmen gehören dazu ebenso wie individuelle Beratung und Training von Versicherten im Zentrum für Individualprävention. Darüber hinaus ermöglichen Fachveranstaltungen einen Austausch und Wissenstransfer zwischen Fachleuten im Veranstaltungsbereich.

Interaktiv und barrierefrei

Im Präventionszentrum wird die Öffentlichkeit mit interaktiven Angeboten und modernen Exponaten durch die Welt der Arbeitssicherheit geführt. Das Präventionszentrum wird ein Ort zum Lernen, Erfahren und Experimentieren und jeder Besucher sowie jede Besucherin kann sein beziehungsweise ihr frisch erworbenes Wissen gleich in den eigenen Arbeitsalltag überführen.

Das Präventionszentrum wird barrierefrei sein und beispielhaft zeigen, wie sich Bildungseinrichtungen inklusionsgerecht gestalten lassen. Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben. Die Berufsgenossenschaften sind und fühlen sich diesem Anliegen im besonderen Maße verpflichtet. Schließlich gehört es seit jeher zu ihren Aufgaben, nach Arbeits- und Wegeunfällen sowie nach Berufskrankheiten für die weitere berufliche und gesellschaftliche Teilhabe ihrer Versicherten zu sorgen.

 

Blick in die Baugrube mit den Fundamenten des Präventionszentrums. Im Hintergrund rechts die Elbe.

Blick in die Baugrube mit den Fundamenten des Präventionszentrums. Im Hintergrund rechts die Elbe.
(Foto: BGW)

Das Präventionszentrum entsteht in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Elbbrücken mit seinen markanten Glasgewölben.

Das Präventionszentrum entsteht in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Elbbrücken mit seinen markanten Glasgewölben.
(Foto: BGW)

Präventionszentrum in der HafenCity Hamburg: Animation des ziegelroten Gebäudes, mit Elbe und Schiffen links im Bild.

Präventionszentrum in der HafenCity Hamburg: Animation des ziegelroten Gebäudes, mit Elbe und Schiffen links im Bild.
(Foto: Auer Weber Assoziierte)

 

17.09.2020

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