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Coronavirus: Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen – Arbeitsschutzstandard und Antworten auf häufige Fragen

Aufgrund vergleichbarer Bedingungen wurden die branchenspezifischen BGW-Arbeitsschutzstandards für die Kosmetik sowie für Fußpflegeeinrichtungen und Nagelstudios nun zusammengelegt. Antworten auf häufige Fragen helfen zudem, alle Beteiligten vor dem Coronavirus zu schützen.

Auch auf andere Vorgaben achten

Ergänzend – oder über die BGW-Standards hinausgehend – gibt es zu vielen Themen rechtliche Vorgaben, beispielsweise von Bundesländern oder Bund, die einzuhalten sind. Bitte informieren Sie sich umfassend, was für Ihren Betrieb/Ihre Institution gilt.


BGW: SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen (Stand 15.02.2021)

Worauf müssen Verantwortliche in Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen achten? Wie schützen Sie sich und Ihre Beschäftigten vor dem Coronavirus? Der neue Branchenstandard wurde an die aktuelle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sowie an die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS angepasst. Die wichtigsten Änderungen für diese Berufsgruppen gegenüber den Versionen vom 20.05.2020:

  • Eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro Person darf nicht unterschritten werden, befinden sich mehrere Personen im Raum.
  • Pausenräume müssen durchgängig gelüftet werden, wenn sich mehrere Personen darin aufhalten.
  • Beschäftigte tragen immer mindestens Mund-Nasen-Schutz (medizinische Gesichtsmaske), auch bei Hausbesuchen.
  • Für Kundinnen und Kunden gilt die vorgeschriebene Bedeckung von Mund und Nase nach den jeweiligen Verordnungen der Länder.
  • Die Verwendung von FFP2-Masken beim Bedienen ist präzisiert, wenn Kundinnen und Kunden Mund und Nase nicht bedecken können, etwa bei Gesichtsbehandlungen oder aus medizinischen Gründen.
  • Die Studioleitung muss Beschäftigten für Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten Homeoffice anbieten, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe dagegenstehen.
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Ein Stapel Zeitschriften

(Foto: freepik/Racool_studio)

Informationen zur Auslage von Zeitungen und Zeitschriften
(08.02.2021)

Welche Hygienemaßnahmen die BGW beim Anbieten von Zeitungen und Zeitschriften als erforderlich benennt, erfahren Sie in diesem Artikel. | mehr

Abbildung: Hautschutz- und Händehygieneplan für die Kosmetik

Hautschutz- und Händehygieneplan für Kosmetikstudios
(Stand: 06/2018)

Hautschutz ist aufgrund der aktuellen Infektionsrisiken besonders wichtig. Bitte beachten Sie unseren Hautschutzplan. | Download

Abbildung: Hautschutz- und Händehygieneplan für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Podologie und Fußpflege

Hautschutz- und Händehygieneplan für Podologie und Fußpflege
(Stand: 06/2018)

Hautschutz ist aufgrund der aktuellen Infektionsrisiken besonders wichtig. Bitte beachten Sie unseren Hautschutzplan. | Download

Antworten auf häufige Fragen

Raumgröße (15.02.2021)

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung mit ihren Regelungen ist zunächst befristet bis zum 15. März 2021.

15.02.2021

Nein. Die Mindestfläche von 10 m² pro Person darf nicht unterschritten werden.

Beispiel: Ein Studio hat insgesamt eine Grundfläche von 50 m². Auf den Behandlungsraum fallen davon 40 m². Die restlichen 10 m² verteilen sich auf Sanitärräume, Lagerflächen, Sozial-/Pausenräume u. a. In diesem Beispiel dürfen sich im Behandlungsraum - zur gleichen Zeit höchstens 4 Personen aufhalten, unabhängig davon, ob es sich hier um Person des Studios oder Kundschaft handelt.

Darüber hinaus sind weitergehende Regelungen in den Landesverordnungen zu beachten.

Weitere Hinweise zur Umsetzung der SARS-CoV-2Arbeitsschutzverordnung finden Sie auf den Seiten des BMAS.

15.02.2021

Grundsätzlich ist der geschlossene Raum mit seiner Fläche zu betrachten, in dem die Tätigkeit am Kunden, an der Kundin erfolgt. Für die Bedienung der Kundschaft ist das folglich der eigentliche Behandlungsraum ohne weitere zum Studio/zu den Geschäftsräumen gehörende Räume, wie Sanitärräume, Lagerflächen, Sozial-/Pausenräume u. a.

Sind die Räumlichkeiten jedoch baulich so gestaltet, dass z. B. der Behandlungsraum durch eine breite Öffnung mit einem benachbarten Raum verbunden ist – etwa durch einen breiten Durchbruch der Wand – und sind beide Räume lüftungstechnisch ausreichend mit Frischluft versorgt, so kann die Gesamtfläche dieser beiden Räume in die Berechnung der verfügbaren Mindestfläche von 10 m² pro Person einbezogen werden.

15.02.2021

Wenn ein Behandlungsraum kleiner als 20 m² ist, muss die Unternehmensleitung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung weitergehende Schutzmaßnahmen ermitteln und umsetzen. Dabei sind mindestens folgende Aspekte zu beachten:

  • Es darf jeweils immer nur eine Person des Unternehmens (z.B. Studiomitarbeiter oder Studiomitarbeiterin) eine Kundin oder einen Kunden in den Geschäftsräumen bedienen: D. h. maximal zwei Personen befinden sich im Raum.
  • Die Personen tragen bei Anwesenheit der zweiten Person im Raum durchgängig Mund-Nasen-Schutz (medizinische Gesichtsmaske) oder FFP2-Masken bzw. vergleichbare Atemschutzmasken. Die BGW empfiehlt für Personen des Unternehmens aufgrund der aktuellen Pandemielage das ständige Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbaren Atemschutzmasken bei Anwesenheit der zweiten Person im Raum.
  • Ausreichendes Lüften ist nötig, um einen ständigen Luftwechsel im Salons zu garantieren.

Darüber hinaus sind weitergehende Regelungen in den Landesverordnungen zu beachten.

15.02.2021

Ausnahmen zur 10 m² pro Person-Regel sind nur in Einzelfällen und kurzzeitig zulässig, z. B. wenn eine Begleitperson bei Kindern oder Erkrankten während der Tätigkeit erforderlich ist. Die Begleitpersonen haben sich an die geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Salon zu halten. Zusätzliche Lüftungsmaßnahmen sind umzusetzen.

15.02.2021

Ist die Anwesenheit einer Auszubildenden oder eines Auszubildenden für den Ausbildungszweck im Behandlungsraum (Raum in dem die Tätigkeit an der Kundschaft erfolgt) erforderlich und wird dadurch die Personenzahl (1 Person pro 10 m²) zeitweise überschritten, sind zusätzliche Schutzmaßnahmen geboten. Diese sind im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln und umzusetzen. Die BGW empfiehlt in dieser Situation für die Personen des Unternehmens (z.B. Studiomitarbeiter oder Studiomitarbeiterin) sowie die Auszubildende oder den Auszubildenden aufgrund der aktuellen Pandemielage das ständige Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbaren Atemschutzmasken.

15.02.2021

Durch versetzte Arbeits- und Pausenzeiten oder Schichtbetrieb (z. B. Teams, die möglichst keinen Kontakt zueinander haben) kann die Belegungsdichte im Salon und an gemeinsam genutzten Einrichtungen zeitlich entzerrt und Personenkontakte können weiter verringert werden. Auch bei den Schichtwechseln sollten die Mitarbeitenden ausreichend Abstand halten können.

Die Vorgaben durch das Ladenschlussgesetz und das Arbeitszeitgesetz sind aber weiterhin zu beachten.

03.06.2020
Bestätigt: 15.02.2021


Allgemeine Regeln (aktualisiert: 15.02.2021)

Grundsätzlich sind Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung gesetzlich verpflichtet. Eine bereits erstellte Gefährdungsbeurteilung muss bei neuen Gefährdungen, wie beispielsweise die SARS-CoV-2-Infektionsgefahr, aktualisiert werden.

Hinsichtlich der SARS-CoV-2-Infektionsgefahr wurden zudem Standards, Regelungen und konkretisierende Empfehlungen und Hilfestellungen zum Schutz von Beschäftigten und Versicherten entwickelt.

Vorrangig sind der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard ist zu berücksichtigen und wird durch die konkretisierende SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel auf eine rechtlich verbindliche Ebene gehoben. Hält der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin die Maßnahmen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel ein, so sind die Anforderungen erfüllt.

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sowie auch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS sind branchenübergreifend, das heißt sie legen keine branchenspezifischen Regelungen fest. Daher ist die gesetzliche Unfallversicherung - so auch die BGW - durch das BMAS aufgefordert, den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard und die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel durch entsprechende SARS-CoV-2-Branchenstandards für die jeweilige Branche zu konkretisieren.

Die SARS-CoV-2-Branchenstandards der BGW sollen als Hilfestellung zur Gefährdungsbeurteilung von Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen hinzugezogen werden. Sie enthalten wichtige branchenbezogene Empfehlungen zur Erfüllung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS. Sie sind somit eine wichtige Hilfestellung für die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen.

Weitere, teilweise branchenbezogene Empfehlungen zum Infektionsschutz finden Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen in den Veröffentlichungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Regelungen der Länder sind immer verpflichtend und sind ebenfalls von Arbeitgebern sowie Arbeitgeberinnen umzusetzen.

Es ist nicht auszuschließen, dass Regelungen der Länder zum Infektionsschutz höhere Anforderungen festlegen, als der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS, oder umgekehrt. Hier sollte jeweils die höhere Anforderung von Arbeitgebern sowie Arbeitgeberinnen erfüllt werden.

Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) regeln nicht spezifisch den Arbeitsschutz, legen jedoch wichtige Hygieneregeln, insbesondere zum Schutz der Bevölkerung fest. Diese sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Aktualisiert: 02.02.2021

Ein Gesichtsschutzschild oder Visier kann nicht als Ersatz einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes verwendet werden.

Sie dienen in Verbindung mit einer FFP2-Maske als zusätzlichen Schutz, wenn mit direkten (infektiösen) Tröpfchen oder Spritzern zu rechnen ist: Anniesen oder Anhusten. Ein Schutz vor potenziell virenbelastetem Aerosol (Schwebetröpfchen) in der Atemluft bietet ein solches Visier nicht.

Weitere Informationen und Empfehlungen finden Sie in der Übersichtsliste der BAuA zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2.

Aktualisiert: 09.02.2021
Bestätigt: 15.02.2021

Ja, vorausgesetzt:

  • die Beschäftigten tragen eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske sowie
  • eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschutz.

Die Masken müssen nach Herstellerangaben verwendet und gewechselt werden.

Aktualisiert: 15.02.2021

Ja, denn Viren können auch über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Deshalb darf auf einen zusätzlichen Gesichtsschutz, wie z.B. Visier oder Korbbrille, bei gesichtsnahen Behandlungen nicht verzichtet werden. Diese Maßnahme ist auch für Brillenträger/innen notwendig.

15.02.2021

Die Information und Unterweisung der Beschäftigten über Maßnahmen des Arbeitsschutzes ist Aufgabe der Unternehmensleitung bzw. des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin. Die Unternehmensleitung hat die Beschäftigten über die Gefährdungen bei der Arbeit und die Maßnahmen zu deren Verhütung regelmäßig zu unterweisen (§4 DGUV Vorschrift 1). Dies gilt insbesondere hinsichtlich der besonderen, verschärften Hygieneregelungen im Umgang mit dem SARS-CoV-2. Die Unterweisung muss bei Bedarf, regelmäßig wiederholt werden. Denn regelmäßige Unterweisungen aller Beschäftigten sind Voraussetzung für eine sichere Arbeitsweise. Zur Unterweisung gehört auch eine Überprüfung, ob die Botschaften verstanden worden sind.

Grundlage bildet der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen.

15.02.2021

Jeder Arbeitgeber und jede Arbeitgeberin ist verpflichtet, sich durch einen Betriebsarzt und eine Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten zu lassen. Auch Teilnehmende der "alternativen, bedarfsorientierten Betreuung" nach DGUV Vorschrift 2 haben über Kooperationspartner der BGW Zugang zu diesen Arbeitsschutzexperten und -expertinnen.

15.02.2021

Sollte ein Beschäftigter oder eine Beschäftigte oder aber eine Kundin oder ein Kunde an Covid-19 erkranken, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihr zuständiges Gesundheitsamt und besprechen, welche Maßnahmen erforderlich sind. Im Zuge der Nachverfolgung der Infektionsketten wird gegebenenfalls das Gesundheitsamt auf Sie zukommen.

15.02.2021



Infektionswege, Desinfektion, Reinigung, Händehygiene (aktualisiert: 15.02.2021)

Das angewendete Wasserdampf-Aerosol ist virenfrei und damit unkritisch. Bei dieser Anwendung wird im Regelfall mit geringen Luftgeschwindigkeiten gearbeitet. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass eine wesentliche stärkere Ausbreitung ausgeatmeter Aerosole dadurch verursacht wird. Da die Kundin / der Kunde bei der Bedampfung keine MNS-Bedeckung trägt, müssen die Beschäftigten bei Annäherung an den Kunden eine Maske mit erhöhter Schutzwirkung (FFP2) und eine Schutzbrille oder ein Gesichtsschild tragen.

25.06.2020
Bestätigt: 15.02.2021

Ja, sofern sich darunter bzw. darüber ein Laken befindet, welches bei mindestens 60° Celsius waschbar ist. Der direkte Kontakt zwischen Decke und Kunde oder Kundin wird somit verhindert.

18.05.2020
Bestätigt: 15.02.2021

Das Tragen von Einmalhandschuhen kann neben dem Schutz vor Hautschäden auch vor dem Hautkontakt mit Corona-Viren schützen.

Im Bereich von Mund-Nasen-Öffnungen können sich trotz Gesichtsreinigung Coronaviren aus dem Nasen-Rachenraum/Atemtrakt der Kundin oder des Kunden befinden beziehungsweise weiter austreten. Deshalb müssen Einmalhandschuhe über den gesamten Zeitraum der Gesichtsbehandlung getragen werden. Durch das Tragen von Schutzhandschuhen und das anschließende Desinfizieren der Hände kann das Risiko einer Übertragung reduziert werden.

Spezielle Empfehlungen zum richtigen Einsatz von Einmalhandschuhen während der Corona-Pandemie:

Einmalhandschuhe dürfen nur für einen Kunden, eine Kundin genutzt werden und müssen nach dem Gebrauch entsorgt werden. Geeignete Einmalhandschuhe sind solche nach DIN 455 und DIN 374-5 (Symbol Virus). Sie sind als persönliche Schutzausrüstung zugelassen und auch bei geringen chemischen Gefährdungen (Reinigungs- und Desinfektionsmittel) ausreichend.

Nach dem Handschuhablegen müssen die Hände desinfiziert werden. Wenn Sie Baumwollhandschuhe unter den Einmalhandschuhen nutzen, müssen auch diese nach jeder Kundin, jedem Kunden gewechselt und gewaschen werden. Die Reinigung erfolgt entsprechend den Handtüchern: Waschen bei mindestens 60 Grad oder höher mit Vollwaschmittel.

Aktualisiert: 12.05.2020
Bestätigt: 15.02.2021

Die Wäsche muss nach Verschmutzung sofort und ansonsten regelmäßig bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden.

15.02.2021

Bei Produkten wie Lippenstift, Make-up, Puder, Lidschatten etc. sollte die benötigte Menge mittels Spatel / Wattestäbchen o.Ä. auf ein Kosmetiktuch oder Teststreifen gegeben werden. Von dort kann es mit einem entsprechenden Pinsel / Applikator aufgetragen werden.

Genutzte Spatel / Pinsel etc., welche nicht für den einmaligen Gebrauch geeignet sind, sind anschließend, wie bisher, entsprechend aufzubereiten.

Bei Produkten wie Mascara, bei denen dieses Vorgehen nicht möglich ist, müssen Einwegbürsten verwendet werden. Sichtbar entzündetete Augen dürfen nicht behandelt werden.

18.05.2020
Bestätigt: 15.02.2021

Ja, wie bisher ist ein fettlösendes Produkt zur Reinigung der Pinsel ausreichend.

18.05.2020
Bestätigt: 15.02.2021

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich "begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren) anzuwenden.

Mittel mit erweitertem Wirkbereich gegen Viren wie "begrenzt viruzid PLUS" oder "viruzid" können ebenfalls verwendet werden.

Einrichtungen außerhalb des Gesundheitsdienstes sollen sich vor dem zusätzlichen, breiten Einsatz von Desinfektionsmitteln unbedingt vom zuständigen Gesundheitsamt über deren Notwendigkeit und das aktuelle Infektionsgeschehen beraten lassen.

Infos über geeignete Desinfektionsmittel:

Aktualisiert: 16.04.2020
Bestätigt: 09.02.2021 

 

15.02.2021

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