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Coronavirus: Infos für versicherte Unternehmen und Beschäftigte

Covid-19: branchenspezifische BGW-Arbeitsschutzstandards, Infos zu Ihrem Beitragsbescheid, Corona-Hilfen und -Angebote der BGW, Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung, Gefährdungsbeurteilung, Prävention, Schutzausrüstung und Aktuelles.

 

Corona: Hotline für BGW-Mitgliedsbetriebe

Inhalt:
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+++ Arbeitsschutzstandards für verschiedene Branchen (04.08.2020) +++

Warnschild und Text: Arbeitsschutzstandards und Hilfen


(Foto: BGW)

Coronavirus: Arbeitsschutz, Hygiene, Antworten auf häufige Fragen

Für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Reha-Kliniken, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sowie soziale Dienste, Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen zur Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Apotheken, Logopädie, Hebammen, Ergotherapie, Kinderbetreuung und Kindertagesstätten, Physiotherapie, Tattoo- und Piercingstudios, Friseurhandwerk, Kosmetik, Podologie, Bäder sowie Fußpflegeeinrichtungen und Nagelstudios gibt es Hilfen, um Beschäftigte, Kunden, Kundinnen sowie Patienten und Patientinnen bei der Behandlung vor dem Coronavirus zu schützen: Der Arbeitsschutzstandard der BGW, die Datenschutzinformation für die Kundschaft sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Weitere Branchen und Berufe: Infos und Empfehlungen (aktualisiert: 04.08.2020) >>>

 

BGW-Angebote: Unterstützung für Versicherte in Krisensituationen (aktualisiert: 21.04.2020)

Raus aus dem Krisenmodus

(Foto: AdobeStock/Milles Studio)

Raus aus dem Krisenmodus: Tipps, um Belastungen besser zu bewältigen

Ob in der Notaufnahme, am Pflegebett, beim Krankentransport oder in der Arztpraxis – die Corona-Pandemie fordert uns alle. Diese Tipps helfen dabei, Abstand zu gewinnen und auf sich selbst zu achten. | mehr

Eine Frau telefoniert mit dem Handy.

Angebot in der Corona-Krise: telefonische Krisenberatung
(Foto: www.freepik.com/Yeko Photo Studio)

Telefonische Krisenberatung für BGW-Versicherte

Beschäftigte im Gesundheitsdienst können durch die Pandemie in Extremsituationen geraten. Die BGW unterstützt Versicherte in diesen Fällen mit telefonischer Krisenberatung. | mehr

Eine Frau sitzt vor einem Laptop und lässt sich per Video coachen.

(Foto: AdobeStock/fizkes)

Krisen-Coaching für Führungskräfte und Personen in Verantwortung

Ein Angebot zur Stärkung der psychischen Gesundheit: Sie können bis zu fünf kostenfreie Coaching-Einheiten per Telefon oder Video wahrnehmen. | mehr

Pflegerin, die den Kopf in die Hände stützt und grübelnd auf ein Handy schaut, das auf dem Tisch liegt

Professionelle therapeutische Unterstützung kann notwendig werden.
(Foto: Fotolia/Miriam Dörr)

Das Krankenhaus im Ausnahmezustand: Unterstützung für Beschäftigte in der Krisensituation

Die Corona-Pandemie stellt Krankenhäuser vor erhebliche neue Herausforderungen. Was können Sie in der Situation tun? Die BGW unterstützt Sie. Informieren Sie sich hier über Arbeitsorganisation, persönliche, individuelle Maßnahmen und Beratungsangebote. | mehr

 

Prävention: Gefährdungsbeurteilung, Brancheninfos, Schutzmaßnahmen, Schutzausrüstung und branchenspezifische Arbeitsschutzstandards

Gesund im Betrieb - trotz Coronavirus-Pandemie (aktualisiert 10.06.2020)

Die BGW arbeitet an branchenspezifischen Arbeitsschutzstandards, um Unternehmen Sicherheit über die an sie gestellten Anforderungen zu geben und das Infektionsrisiko zu vermindern. Dabei sind auch staatliche Regelungen und Vorgaben zu berücksichtigen. Schauen Sie in der Übersicht der veröffentlichten branchenspezifischen BGW-Arbeitsschutzstandards für die Corona-Zeit, ob Ihre Branche dabei ist.

Wann gibt es einen BGW-Arbeitsschutzstandards für meine Branche?

Wenn für Ihre Branche noch kein Standard vorliegt, gilt dennoch: Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet alle Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit zu beurteilen und Schutzmaßnahmen für die jeweilige betriebliche Situation festzulegen. Ändern sich - wie durch das Coronavirus - die Arbeitsbedingungen, ist die Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren. Das heißt: Betriebe sind auch ohne konkrete Festlegungen schon jetzt verpflichtet, die Gefährdungsbeurteilung um Maßnahmen zum Infektionsschutz zu ergänzen.

Einen allgemeinen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard mit Maßnahmen zum Infektionsschutz hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bereits veröffentlicht. Er bietet den Unternehmen eine gewisse Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung und bildet die Grundlage für die branchenspezifischen Standards der Berufsgenossenschaften.

Sobald weitere branchenspezifische Arbeitsschutzstandards erarbeitet sind, werden Sie auf unserer Seite veröffentlicht.

Gefährdungsbeurteilung zu Corona (aktualisiert: 31.07.2020)

Gefährdungsbeurteilung: Muster-Beispiele für mehrere Branchen herunterladen und anpassen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus' ist die Gefährdungsbeurteilung zu ergänzen. Hier erhalten Sie Beispiele zum Herunterladen für verschiedene Branchen, die Sie anpassen und zu Ihrer bestehenden Gefährdungsbeurteilung hinzufügen können. | mehr

Zeitungen und Zeitschriften während der Coronavirus-Pandemien (14.07.2020)

Ein Stapel Zeitschriften

(Foto: freepik/Racool_studio)

Informationen zur Auslage von Zeitungen und Zeitschriften
(14.07.2020)

Welche Hygienemaßnahmen die BGW beim Anbieten von Zeitungen und Zeitschriften als erforderlich benennt, erfahren Sie in diesem Artikel. | mehr

DGUV-Plakat zu allgemeinen Schutzmaßnahmen (26.06.2020)

DGUV: Coronavirus - Plakat zu allgemeinen Schutzmaßnahmen

Nutzen Sie das von der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung veröffentlichte Plakat zum arbeitsschutzgerechtem Verhalten in der Corona-Pandemie. Die beschriebenen Schutzmaßnahmen haben zum Ziel, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.| mehr


DGUV kommmitmensch: Führen in Zeiten der Pandemie (17.09.2020)

DGUV kommmitmensch: Führen in Zeiten der Pandemie

Führungskräfte haben in Krisenzeiten mehr denn je einen herausfordernden Job. Von der betrieblichen Pandemieplanung bis zur gesunden Fehlerkultur. Diese Praxishilfe stellt verschiedene Handlungshilfen vor, die Führungskräfte in Pandemiezeiten dabei unterstützen gesundheitsfördernd zu führen. | mehr

 

Weitere Branchen und Berufe: Infos und Empfehlungen (aktualisiert: 26.08.2020)

 

Apothekerin mit Mundschutz

(Foto: adobe/phoenix021)

Coronavirus und Apotheken: Arbeitsschutzstandard und Antworten auf häufige Fragen
Apotheken haben eine wichtige Funktion - gerade während der Corona-Pandemie. Die BGW bietet den Arbeitsschutzstandard sowie Hinweise zum Schutz der Beschäftigten in Apotheken. | mehr

Aktualisiert: 15.07.2020

 

Wirlpool im Schwimmbad

(Foto: Jens Schmidt)

Coronavirus und Bäder

Wichtige Informationen zum Arbeitsschutz beim Betrieb von Bädern | mehr

Aktualisiert: 21.07.2020

 

Frau auf dem Sofa bei der Therapie

(Foto: adobe/loreanto)

BGW: Coronavirus, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sowie soziale Dienste: Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es einige besondere Auflagen zu beachten. Damit sich niemand mit dem Coronavirus ansteckt, bietet die BGW den branchenspezifischen Arbeitsschutzstandard, eine Datenschutzinformation sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

24.07.2020

 

Schulen werden schrittweise geöffnet, die Notbetreuung in Kitas wird erweitert: In den kommenden Wochen kehren wieder mehr Kinder und Jugendliche in ihre Bildungseinrichtungen zurück. Für die dort Beschäftigten bedeutet das: Sie müssen eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus umsetzen und diese auch den Kindern vermitteln - eine komplexe Aufgabe.

Die Hinweise der DGUV sind weder vollständig noch abschließend, da sich fast täglich Änderungen ergeben. Länderspezifische Regelungen der zuständigen Ministerien und Gesundheitsbehörden ergänzen die Empfehlungen. Bleiben Sie bitte auf dem Laufenden, indem Sie bei Ihren zuständigen Länderbehörden recherchieren.

Infos für Bildungseinrichtungen in der Coronavirus-Pandemie

Logo DGUV

DGUV - Fachbereich Bildungseinrichtungen: Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Für Schulen und Kitas, aber auch für Hochschulen: Hinweise und Empfehlungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Bildungsbereich. | mehr

Aktualisiert: 27.05.2020

 

Eine Frau rollt mit einer Hand einen Igelball über Ihren Arm

(Foto: stock.adobe.com/tm-photo)

BGW: Coronavirus und Ergotherapie: Arbeitsschutzstandards, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es einige besondere Auflagen zu beachten. Damit sich bei der Logopädie, Ergo- oder Physiotherapie sowie in medizinsichen Massagepraxen niemand mit dem Coronavirus anstecken, bietet die BGW branchenspezifische Arbeitsschutzstandards, eine Datenschutzinformation sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Weitere Informationen

Deutscher Verband der Ergotherapeuten: Corona - aktuelle Informationen

Hygiene-Empfehlungen, Kinder-Notbetreuung von Praxisangehörigen, Soforthilfen, Tipps zu Videotherapie, Hygienemaßnahmen, Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Aktualisiert: 20.07.2020

Haare werden mit einer Schere geschnitten

(Foto: Werner Bartsch)

Coronavirus und Friseurhandwerk - Arbeitsschutz, Hygiene, Antworten auf häufige Fragen

Friseursalons können - unter Einhaltung des Arbeitsschutzstandards - ihren Betrieb wieder aufnehmen. Der aktualisierte Arbeitsschutzstandard der BGW (Stand 08.05.2020) mit Infos zu Abstandsregeln und Hygiene. Neu: Unter strengen Auflagen sind auch gesichtsnahe Dienstleistungen erlaubt. Außerdem: Antworten auf häufige Fragen und vieles mehr. Die Seite wird fortlaufend ergänzt | mehr

Aktualisiert: 16.07.2020

 

Gepflegte Hände und Füße mit Tulpen

(Foto: adobe/forma82)

Coronavirus, Fußpflegeeinrichtungen und Nagelstudios - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformation und Antworten auf häufige Fragen

Um sowohl Beschäftigte als auch Kunden und Kundinnen vor dem Coronavirus zu schützen, hat die BGW Hilfen für die Wiedereröffnung entwickelt: Der Arbeitsschutzstandard der BGW, eine Datenschutzinformation für die Kundschaft sowie Antworten auf häufige Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr

Aktualisiert: 13.05.2020

 

Coronavirus, Hebammen und Entbindungspfleger: Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Worauf müssen Hebammen und Entbindungspfleger bei ihrer Arbeit achten? Wie schützen Sie sich, die Mutter sowie das Neugeborene vor dem Coronavirus: Der Arbeitsschutzstandard der BGW sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

 

Aktualisiert: 16.07.2020

 

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV): Coronavirus - Informationen für Ärztinnen, Ärzte und Praxispersonal

Vorgehen bei Verdachtsfällen, Labortest, Meldepflicht, Hinweise zu Abrechnung, AU-Bescheinigungen, Schutzausrüstung, Antworten auf häufige Fragen (FAQ). | mehr

 

Sicheres Umfüllen von Desinfektionsmitteln

Informieren Sie sich über das sichere Umfüllen von Desinfektionsmitteln und beachten Sie die Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz.

Aktualisiert: 22.07.2020

 

 

Kinderhand setzt Bauklötze aufeinander. Im Hintergrund verschwommen weitere Gegenstände

(Foto: pixabay/ Esi Grünhagen)

Coronavirus: Kinderbetreuung und Kindertagesstätten - Arbeitsschutz, Antworten auf häufige Fragen und Infos

Zum Arbeitsschutzstandard der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Hinweise, um Beschäftigte und Kinder vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen und Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Verhaltensregeln für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Corona-Zeiten (Stand: 03.07.2020)

Elterninfo mit den wichtigsten Regeln für den Kitabesuch – zum Ausdrucken und Aufhängen. | mehr

Aktualisiert: 03.07.2020

 

Mandeln mit Seife

(Foto: Eva-Maria Miehling)

Coronavirus und Kosmetikstudios - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformation und Antworten auf häufige Fragen

Damit sich bei der kosmetischen Behandlung weder Beschäftigte noch Kunden oder Kundinnen mit dem Coronavirus anstecken, hat die BGW den Arbeitsschutzstandard für Kosmetikstudios erarbeitet. Außerdem: Datenschutzinformation für die Kundschaft und Antworten auf häufige Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr

Aktualisiert: 16.07.2020

 

Logo Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Empfehlungen zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Point-Of-Care-SARS-CoV-2 Diagnostik

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es einige besondere Auflagen zu beachten. Damit sich bei der Logopädie, Ergo- oder Physiotherapie sowie in medizinsichen Massagepraxen niemand mit dem Coronavirus anstecken, bietet die BGW branchenspezifische Arbeitsschutzstandards, eine Datenschutzinformation sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Veröffentlicht: 26.08.2020

Frau drückt ihre Finger in die Wangen und spitzt ihre Lippen

(Foto: stock.adobe.com/OksanaKuzmina)

Coronavirus und Logopädie: Arbeitsschutzstandards, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es einige besondere Auflagen zu beachten. Damit sich bei der Logopädie, Ergo- oder Physiotherapie sowie in medizinsichen Massagepraxen niemand mit dem Coronavirus anstecken, bietet die BGW branchenspezifische Arbeitsschutzstandards, eine Datenschutzinformation sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Weitere Informationen

Logo Deutschland: Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Konkrete Empfehlungen zur Vermeidung von Ansteckung/Keimübertragung in logopädischen Praxen (PDF). | mehr

Aktualisiert: 20.07.2020

Ärztin mit Haube, Mundschutz und Schutzbrille zieht sich Einmalhandschuhe an


(Foto: Kröger + Gross)

Coronavirus - Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen zur Betreuung von Menschen mit Behinderungen: Arbeitsschutzstandard
Das sind die Auflagen während der Coronavirus-Pandemie. Außerdem: Hilfe für die Gefährdungsbeurteilung zum Thema Atemschutz. Ein Standard für die ambulante Pflege wird aktuell vorbereitet. | mehr

Aktualisiert: 15.09.2020 

Physiotherapeut und Frau mit Theraband

(Foto: adobe/Andrey Popov)

BGW: Coronavirus und Physiotherapie/ medizinische Massage: Arbeitsschutzstandards, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es einige besondere Auflagen zu beachten. Damit sich bei der Logopädie, Ergo- oder Physiotherapie sowie in medizinsichen Massagepraxen niemand mit dem Coronavirus anstecken, bietet die BGW branchenspezifische Arbeitsschutzstandards, eine Datenschutzinformation sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Weitere Informationen

VDB Physiotherapieverband: Informationen für Praxen zur Arbeit und Corona-Pandemie

Aktuelle Meldungen: Bezug von persönlicher Schutzausrüstung; Schutzschirm und Wirtschaftshilfe für therapeutische Praxen, Links | mehr

Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK): Infos für physiotherapeutische Praxen rund um Corona

Behandlung und digitalen Angeboten während der Corona-Pandemie, Übersicht zu Finanzhilfen, Hygiene und Organisation bei geöffneter Praxis, Handlungsschemas beim Patientenmanagement, Antworten auf häufige Fragen (FAQ) und Links. | mehr

Aktualisiert: 20.07.2020

Hand schneidet Fußnagel

(Foto: LichtRaum Studios)

Coronavirus und Podologie - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformation und Antworten auf häufige Fragen

Um bei der podologischen Behandlung weder Beschäftigte noch Patienten oder Patientinnen mit dem Coronavirus anzustecken, bietet die BGW den Arbeitsschutzstandard für die Podologie, eine Datenschutzinformation für die Kundschaft sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr

Deutscher Verband für Podologie (ZFD): Corona-Info "Neue Empfehlungen für Podologen (Stand 22.03.2020)

Laut dem Verband ZFD dürfen medizinische Behandlungen weiter durchgeführt werden. Aushang für den Praxiseingang, Antworten auf häufige Fragen und weitere Infos. | mehr

Aktualisiert: 16.07.2020

 

Gliederpuppen mit Sitzball

(Foto: Fotolia/Clemens Schuessler)

Coronavirus und Reha-Kliniken: Arbeitsschutzstandard und Antworten auf häufige Fragen

Um sich beim Arbeiten in der Pandemie nicht anzustecken, bietet die BGW den Arbeitsschutzstandard für Reha-Kliniken sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. | mehr

Aktualisiert: 29.07.2020

 

Angestellte im Außendienst der Schädlingsbekämpfung haben aufgrund Ihrer Tätigkeit Kontakte zu Kunden und Kundinnen aus unterschiedlichen Branchen.

Auch Einsätze in Einrichtungen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege sind möglich. Liegen dort bestätigte oder Verdachtsfälle von SARS-Cov-2 oder der Krankheit Covid-19 vor, sind besondere Maßnahmen zu treffen.

 

Schädlingsbekämpfer in Schutzkleidung mit Spritzgerät

(Foto: AdobeStock/Uwe Annas)

BGW: Handlungsempfehlungen und Hygienemaßnahmen für die Schädlingsbekämpfung

Die Handlungsempfehlungen für die Schädlingsbekämpfung dienen dem Schutz der Beschäftigten | mehr

Aktualisiert: 06.04.2020

 

Tattoonadel auf Haut

(Foto: adobe/studio v-zwoelf)

Coronavirus, Tattoo- und Piercingstudios - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Weder beim Piercen, noch beim Tätowieren lässt sich der Körperkontakt komplett vermeiden. Damit sich trotzdem keiner mit dem Coronavirus ansteckt, gibt es Hilfen für die Wiedereröffnung: Der Arbeitsschutzstandard der BGW sowie Antworten auf häufige Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr

Aktualisiert: 15.05.2020

 

"Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet", so die Bundesregierung.

Aktualisiert: 03.04.2020

 

Mann mit Gehörschutz an Maschine

(Foto: Bartsch, Werner)

Coronavirus: Arbeitsschutzstandard für Beschäftigte in Werkstätten für Mensche mit Behinderungen

Die BGW hat den Arbeitsschutzstandard für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen entwickelt, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Beschäftigte vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Außerdem finden Sie hier die Datenschutzinformation sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. | mehr

Aktualisiert: 04.08.2020

 

"Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet", gab die Bundesregierung am 16.03.2020 bekannt.

Wer trägt die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten/ Versicherten?

Die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten bei der Arbeit liegt bei der Unternehmerin oder beim Unternehmer (siehe §§ 3-5 ArbSchG, SGB VII u. § 2 DGUV Vorschrift 1).

Die erforderlichen Maßnahmen hat sie oder er durch eine fachkundig und betriebsspezifisch durchgeführte Gefährdungsbeurteilung festzulegen und umzusetzen (siehe § 3 DGUV Vorschrift 1 und § 5 ArbSchG). Dabei ist nicht nur die Frage zu beantworten wie Gefährdungen reduziert, sondern auch wie sie vermieden werden können: Zum Beispiel planbare Untersuchungen verschieben.

Welche Rolle spielt die BGW?

Die BGW kann die Verantwortung von Unternehmerinnen und Unternehmern für die Beschäftigten nicht übernehmen. Ihre Aufgabe ist die Beratung und Aufsicht ihrer Mitgliedsbetriebe auf den Gebieten der Arbeitssicherheit, der Unfallverhütung und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmenden.

Grundsätzlich kann die BGW im Rahmen ihres Aufsichtshandelns nach SGB VII bestimmte Arbeiten untersagen. Sie kann auch anordnen, dass entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind (§ 19 SGB 7). Diese Anordnungen richten sich an dann an die Unternehmerin.

Dies erfolgt immer im Einzelfall und unter Würdigung aller Umstände sowie mit pflichtgemäßem Ermessen. Im konkreten Fall arbeiten wir mit den staatlichen Arbeitsschutzbehörden zusammen.

Wer kann Einrichtungen aufgrund einer Infektionsgefährdung schließen?

Das Schließen von Betrieben aus infektionsschutzrechtlichen Gründen obliegt der zuständigen Behörde nach dem Infektionsschutzgesetz. Beim Robert-Koch-Institut können Sie ein Gesundheitsamt nach Postleitzahl oder Ort finden.

Wer ist primär für den Vollzug staatlichen Arbeitsschutzrechts zuständig?

Für den Arbeitsschutz und den Vollzug des staatlichen Arbeitsschutzrechts sind vorrangig die staatlichen Arbeitsschutzbehörden in den jeweiligen Bundesländern zuständig.

 

Weiterführende Informationsquelle:

Bundeszahnärztekammer: Zahnärztliche Behandlung und Covid-19-Pandemie

Risikomanagement, Praxisbetrieb, Behandlungspflicht, Ansprechpersonen, Quarantäne, Praxisaushang "STOP" und Infos für Patientinnen und Patienten. | mehr

Aktualisiert: 08.04.2020

 

Informationen für Durchgangsärztinnen und Durchgangsärzte

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Durchgangsarztverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung haben die Landesverbände der DGUV zusammengestellt. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt. | mehr

Aktualisiert: 08.04.2020

 

 

DGUV-Logo

DGUV: Branchenspezifische Corona-Arbeitsschutzstandards

Ist Ihre Branche nicht dabei? Informieren Sie sich über weitere Branchenstandards auf der Seite der DGUV. Diese bietet eine Übersicht aller Branchen und der zuständigen Berufsgenossenschaften. | mehr

 

Unser Tipp: Auch auf andere Vorgaben achten

Ergänzend - oder über die BGW-Standards hinausgehend - gibt es zu vielen Themen rechtliche Vorgaben, beispielsweise von Bundesländern oder Kreisen, die einzuhalten sind. Bitte informieren Sie sich umfassend, was für Ihren Betrieb gilt.

Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel (aktualisiert: 01.07.2020)

Person mit Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmittelspender und Einweghandschuh

Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel & Co: Antworten auf häufige Fragen

Wegen der aktuellen Pandemie besteht deutschlandweit eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach zum Beispiel Schutzmasken, Händedesinfektionsmittel und anderen Produkten. Aktuelle Neuigkeiten für Betriebe zum Thema. | mehr

Erste Hilfe: Handlungshilfen, Kurs-Absagen und Homeoffice (aktualisiert: 02.06.2020)

Im Rahmen der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat die DGUV zielgruppenspezifische Handlungshilfen sowohl für Unternehmen als auch für betriebliche Ersthelfende und ermächtigte Ausbildungsstellen erarbeitet, die zum Herunterladen zur Verfügung stehen:


Alles Weitere zum Thema Kurs-Absagen sowie zur Ersten Hilfe im Homeoffice.


BGW-Beiträge, Wirtschaftshilfe, Versicherungsschutz, Berufskrankheit und Kosten für Testungen

Beitragsbescheide: BGW-Beiträge 2019 werden später fällig (aktualisiert: 27.04.2020)

Eine 50-Cent-Münze steht auf einer 2-Euro-Münze, im Hintergrund liegen weitere Euro-Münzen


(Foto: Adobe Stock/weyo)

Corona: Informationen zu den BGW-Beiträgen 2019

Ende April wurden die Beitragsbescheide für 2019 versandt. Angesichts der besonderen Situation zurzeit hat die BGW die Zahlungsfrist bis Mitte Juni verlängert. Darüber hinaus bestehen Möglichkeiten zur Ratenzahlung/Stundung. | mehr


Wirtschaftliche Unterstützung für Unternehmen (aktualisiert: 26.06.2020) 

Mann geht am Barren und zwei Therapeutinnen stehen neben ihm.

(Foto: DGUV / Scheurlen)

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: Absicherung sozialer Dienstleister – Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Soziale Dienstleister sowie Dienstleisterinnen, die in der aktuellen Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können von ihren Auftraggebern in der Sozialversicherung Unterstützung bekommen. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben dazu zentral ein digitales Antragsverfahren entwickelt, das über die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung abgewickelt wird. | mehr

Logo Bundesministerium der Finanzen

Bundesfinanzministerium: Kampf gegen Corona - Hilfspakete

Infos zu finanziellen Hilfen, Steuererleichterungen, Beschäftigungssicherung. List der zuständigen Behörden für Programme der Länder, Musterantrag für Soforthilfen etc. | mehr

Logo Bundesministerium für Wirtschaft

Bundeswirtschaftsministerium: Auswirkungen des Coronavirus - Infos und Unterstützung für Unternehmen

Überblick Hilfsmaßnahmen wie Direktzuschüsse, Kurzarbeitergeld, Liquiditätshilfen, Steuerstundung, Antworten auf häufige Fragen, Hotlines, wichtige Links und mehr. | mehr

 

Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung (aktualisiert: 17.09.2020)

Versicherte der BGW, die sich in Deutschland im Rahmen ihrer versicherten Tätigkeit mit Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) infizieren, stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Unternehmen haben aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Schwierigkeiten, die nötige persönliche Schutzausrüstung (PSA) für ihre Mitarbeitenden zu beschaffen. Wenn aufgrund einer Notsituation bei der Versorgung erkrankter Personen ohne PSA oder ohne hinreichende PSA gearbeitet werden musste und sich eine versicherte Person infiziert hat, wird die BGW von einer Regressprüfung und Regressnahme Abstand nehmen.

Versicherte Unternehmen haben jedoch dafür Sorge zu tragen, dass immer wieder versucht wird, die notwendige PSA zu erhalten. Das sollte auch dokumentiert werden. Die BGW empfiehlt, entsprechende Unterlagen (z. B. Mitteilungen über Nichtlieferbarkeit von PSA) zu archivieren.

Aktualisiert: 25.03.2020

Der Bundesgesundheitsminister hat an die Kliniken in Deutschland appelliert, auf Studierende und Personal aus dem Ruhestand zurückzugreifen. Der Einsatz dieser Gruppen solle demnach möglichst unverzüglich geplant und die Personen unmittelbar ausgebildet werden. Ähnliche Bestrebungen gibt es in anderen Einrichtungen.

In Bezug auf den Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung gilt:

  • Niedergelassene Ärzte oder Ärzte, die in der Virusbekämpfung auf Honorarbasis tätig werden (z.B. aus dem Ruhestand reaktiviert):

    Für niedergelassene Ärzte besteht Versicherungsschutz auch im Rahmen zusätzlicher übernommener Aufgaben dann, wenn sie eine freiwillige Versicherung bei der BGW abgeschlossen haben. Sofern eine solche Versicherung nicht abgeschlossen wurde, besteht in aller Regel kein Versicherungsschutz. Unter "Freiwillige Versicherung - Merkblatt und Antrag" finden sich Informationen zu Umfang und Kosten.

    Dasselbe gilt für Ärzte, die ohne Niederlassung auf Honorarbasis tätig werden. Dieser Personenkreis steht nur bei entsprechendem vorherigem Abschluss einer freiwilligen Versicherung bei der BGW unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung (§ 6 Abs. 1 i.V.m. § 4 Abs. 3 SGB VII).

  • Angestellte Ärzte oder anderes medizinisches/pflegerisches Personal
    Hier kommt es darauf an, ob die Personen unter Weitergewährung ihres Arbeitsentgelts von ihrem Arbeitgeber oder Arbeitgeberin in einer vergleichbaren Form der Versorgung eingesetzt werden. Dann bleiben sie als Beschäftigte unfallversichert.

    Wird das Arbeitsentgelt zwar weitergezahlt, aber eine vollkommen andere Tätigkeit für ein anderes Unternehmen, für eine Gemeinde oder eine andere Organisation übernommen, so kommt Unfallversicherungsschutz über jene Institution in Betracht. Siehe: Unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeit in Unternehmen des Gesundheitsdienstes.

  • Unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeiten in Unternehmen des Gesundheitsdienstes

    Für solche Tätigkeiten im Rahmen der Corona-Krise wird in aller Regel Versicherungsschutz kraft Gesetzes (also automatisch und ohne vorherige Anmeldung) bestehen.

    Es empfiehlt sich allerdings in solchen Fällen, dass das Unternehmen beim Unfallversicherungsträger, bei dem es Mitglied ist (Unfallkasse zum Beispiel bei staatlichen Krankenhäusern und den meisten Universitätskliniken; BGW bei Kassenärztlichen Vereinigungen, Ärztekammern und privaten Unternehmen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege) nachfragt und sich den Versicherungsschutz bestätigen lässt. Bei einer Tätigkeit im Auftrag eines Gesundheitsamtes ist immer die regionale Unfallkasse zuständig. Siehe: Unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeit in Unternehmen des Gesundheitsdienstes.

  • Einsatz von Studierenden der Medizin

    Der unentgeltliche Einsatz von Studierenden der Medizin bei Tests oder Krankenbehandlungen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie steht unter Versicherungsschutz.

    Ob die regionalen Unfallkassen oder gegebenenfalls die BGW für den Versicherungsschutz zuständig sind, richtet sich danach, ob die Tätigkeit als Bestandteil des Studiums ausgeübt wird bzw. in diesen Rahmen eingebettet ist und bei welchem Unfallversicherungsträger die Einrichtung (etwa das Universitätsklinikum, das An-Institut) Mitglied ist. Auch dies wird in den meisten Fällen die regionale Unfallkasse sein. In Zweifelsfällen empfiehlt sich eine Nachfrage bei der Unfallkasse oder bei der BGW, falls das Unternehmen Mitglied der BGW ist. Erfolgt der unentgeltliche Einsatz in einer Arztpraxis, besteht der Versicherungsschutz über die BGW.

    Problematisch ist an dieser Stelle in unfallversicherungsrechtlicher Hinsicht die Gewährung von Honoraren. Eine Tätigkeit auf Honorarbasis ist, sofern die Höhe ein geringes Taschengeld in Form einer pauschalen Aufwandsentschädigung überschreitet, keine unentgeltliche Tätigkeit, sondern eine selbstständige/ freiberufliche Tätigkeit. Wenn eine selbstständige Tätigkeit vorliegt, fallen für jeden angefangenen Monat der Tätigkeit Beiträge auf Basis der Mindestversicherungssumme zur BGW an, die auch bei einer nur vorübergehenden Tätigkeit unter Umständen das Honorar entwerten.

Aktualisiert: 31.03.2020

Beschäftigte in ärztlichen Praxen stehen während ihrer Arbeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Praxisunternehmer und Praxisunternehmerinnen unterliegen diesem Schutz hingegen nur dann, wenn sie sich freiwillig in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert haben.

Zu den Informationen zur freiwilligen Versicherung für Ärztinnen und Ärzte.

Aktualisiert: 12.03.2020

Maßgeblich ist nicht der Ort der Tätigkeit, sondern die Frage, ob die Tätigkeit in einem engen Zusammenhang mit den beruflichen Aufgaben steht. Das Bundessozialgericht spricht hier von der Handlungstendenz, denn ein Unfall steht nur dann unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn er infolge der versicherten Tätigkeit eingetreten ist.

Das heißt zum Beispiel: Fällt eine Versicherte die Treppe hinunter und verletzt sich dabei, weil sie im Erdgeschoss die unterbrochene Internetverbindung überprüfen will, die sie für die dienstliche Kommunikation benötigt, wäre dieser Unfall versichert. Fällt sie hingegen die Treppe hinunter, weil sie eine private Paketsendung entgegennehmen will, wäre dies nicht versichert.

Tipps der DGUV für Unternehmen und Beschäftigte: Home-Office - So bleibt die Arbeit sicher und gesund.

Aktualisiert: 31.03.2020

In der aktuellen Situation kann es dazu kommen, dass die Versorgung von Unternehmen im Gesundheitsdienst mit der notwendigen Ausstattung zum Schutz vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus (zum Beispiel geeignete Atemschutzmasken) nicht immer sichergestellt werden kann. Sollte aus diesem Grund die notwendige Schutzausrüstung nicht vorhanden sein, schließt dies im Falle einer beruflich erworbenen Infektion den Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus.

Aktualisiert: 30.03.2020

Der Versicherungsschutz bleibt auch bestehen, wenn versicherte Personen bei ihrer Arbeit arbeitsschutzrechtliche Vorgaben oder die Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts nicht beachten, zum Beispiel weil sie beim Umgang mit Erkrankten keine der im Betrieb vorhandenen Atemschutzmasken oder Handschuhe tragen. Letzteres ist ausdrücklich gesetzlich festgelegt worden; so heißt es im Sozialgesetzbuch SGB VII: "Verbotswidriges Verhalten schließt den Versicherungsfall nicht aus."

Durch die Missachtung (arbeitsschutz-)rechtlicher Gebote und/oder Verbote verlieren die versicherten Personen grundsätzlich nicht ihren Schutz in der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt selbst dann, wenn die Infektion bei Beachtung dieser Gebote/Verbote nachweislich nicht stattgefunden hätte.

Aktualisiert: 12.03.2020

Grundlage für die Einhaltung der Pflichten als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin ist eine sorgfältig durchgeführte und dokumentierte Gefährdungsbeurteilung. Wichtig ist, das Bemühen um die Berücksichtigung sowie die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen nach-weisen zu können. Konsequenzen im Sinne eines Regresses sind nur zu befürchten, wenn eine Verletzung dieser Pflichten nachweisbar ist. Ein Regress ist nur dann möglich, wenn das Unternehmen die Erkrankung oder Infektion der Beschäftigten durch einen groben Sorgfaltspflichtverstoß verursacht hat.

Gerade deshalb sind im Sinne des Gesundheitsschutzes – besonders in Pandemie-Zeiten – die umfassenden Empfehlungen der BGW von hoher Bedeutung. Sie schützen Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher. Im Falle von Betriebsbesichtigungen durch die BGW oder die Gewerbeaufsicht geht es daher um die Einhaltung dieser Empfehlungen.

Aktualisiert: 17.09.2020

Kita- und Schulkinder, die in einer Notbetreuung in Kitas oder Schulen sind, weil Ihre Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur arbeiten, stehen weiterhin unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Zuständig hierfür sind im Regelfall die Unfallkassen.

Organisieren Eltern zum Ersatz der Betreuung durch Kita oder Schule die Kinderbetreuung, so handelt es sich um eine private Tätigkeit, bei der weder Eltern noch Kinder unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Dann ist die gesetzliche Krankenversicherung der richtige Ansprechpartner.

Aktualisiert: 25.03.2020

Sind Bundesfreiwillige auch dann unfallversichert, wenn sie aktuell nicht in ihrer ursprünglichen Einsatzstelle, sondern in anderen Einrichtungen tätig werden?

Ja, der gesetzliche Unfallversicherungsschutz über die originäre Einsatzstelle bleibt unter bestimmten Voraussetzungen erhalten. Weitere Einzelheiten und einen Mustertext für die notwendige schriftliche Vereinbarung finden Sie unter www.freiwillige-helfen-jetzt.de

Gilt der Versicherungsschutz auch auf Wegen, wenn der Einsatz nicht in der ursprünglichen Einsatzstelle erfolgt, sondern in einem anderen gemeinwohlorientierten Einsatzbereich?

Ja, der Versicherungsschutz erstreckt sich auch auf die mit dem "erweiterten Einsatzbereich" verbundenen Wege.

Sind Bundesfreiwillige, deren Einsatzstelle wegen der Covid-19-Pandemie geschlossen ist und die deshalb vom Dienst freigestellt sind, unfallversichert, wenn sie während der Freistellung als freiwillige Saisonkräfte in der Landwirtschaft arbeiten?

Der Einsatz in kommerziellen Einrichtungen und Unternehmen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes ist nicht zulässig, weil diese Unternehmen nicht gemeinwohlorientiert sind. Deshalb scheidet Versicherungsschutz über die nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz anerkannte Einsatzstelle aus. Bei unentgeltlicher Arbeit als Saisonkraft in der Landwirtschaft kommt aber Versicherungsschutz über das landwirtschaftliche Unternehmen bei der Sozialversicherung Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) in Betracht.

Aktualisiert: 09.04.2020

In der Corona-Krise werden vielerorts Initiativen gegründet, um beispielsweise Nachbarschaftsdienste für hilfebedürftige Personen zu übernehmen. Dabei handelt es sich in der Regel um vorübergehende lose Zusammenschlüsse privater Natur. Für diese besteht kein Versicherungsschutz über die BGW. Unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeiten sind nur dann über die BGW versichert, wenn sie in Unternehmen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege geleistet werden. Wird aus einem vorübergehenden losen Zusammenschluss eine auf Dauer angelegte Einrichtung, z.B. in Trägerschaft eines Vereins, muss dieses Unternehmen bei der BGW angemeldet werden. Prüfen Sie im Einzelfall, ob sich für vorübergehende private Initiativen, die nicht bei der BGW versichert sind, möglicherweise ein Versicherungsschutz über die regional zuständige Unfallkasse ergibt.

Aktualisiert: 25.03.2020

Für Beschäftigte oder ehrenamtliche Mitarbeitende greift der Versicherungsschutz auch dann, wenn sie von ihrem Arbeitgeber ins Ausland entsendet werden und sich dort nachweislich durch ihre berufliche Tätigkeit infizieren. Wesentliche Voraussetzung ist, dass ein inländisches Beschäftigungsverhältnis über die Zeit des Auslandeinsatzes hinaus besteht.

Falls Beschäftigte oder selbstständig Tätige innerhalb der Europäischen Union entsandt werden, bedarf es einer sogennanten A1-Bescheinigung. Für die Ausstellung ist in der Regel die Krankenkasse zuständig, oder wenn keine Krankenversicherungspflicht besteht: die Deutsche Rentenversicherung. Gemäß § 106 SGB IV wird die A1-Bescheinigung innerhalb von drei Arbeitstagen nach elektronischer Antragsstellung übermittelt. Die A1-Bescheinigung weist aus, welches nationale Recht anzuwenden ist, und Personen, für die danach das deutsche Recht gilt, sind auch im Ausland in gleichem Umfang versichert als wären sie im Inland tätig. Die A1-Bescheinigung ist für alle Träger der Sozialversicherung und auch für die Träger der anderen Mitgliedstaaten verbindlich und ist im Ausland stets bei sich zu führen.

Für Einsätze außerhalb der Europäischen Union besteht während einer Entsendung in der Regel Versicherungsschutz über die sogenannte „Ausstrahlung“ nach § 4 SGB IV. Sollte dieser Versicherungsschutz nicht bestehen, bietet die BGW die Möglichkeit einer freiwilligen Auslandsversicherung. Mehr zur gesetzlichen Unfallversicherung bei Aufenthalten im Ausland.

Aktualisiert: 25.03.2020


Ärztliche Berufskrankheiten-Anzeige und Kostenübernahme von Testungen bei Covid-19-Verdacht (aktualisiert: 13.07.2020)

Die Erkrankung von versicherten Personen infolge einer nachweislich beruflich erworbenen Infektion mit dem Corona-Virus wird als Berufskrankheit anerkannt, soweit hierfür die rechtlichen Voraussetzungen im Einzelfall vorliegen.

Haben Ärzte oder Zahnärzte den begründeten Verdacht, dass bei Versicherten eine Berufskrankheit (BK) besteht, sind sie gesetzlich verpflichtet, gegenüber dem Unfallversicherungsträger unverzüglich eine Berufskrankheiten-Anzeige zu erstatten (§ 202 SGB VII). Die Versicherten sind über die Anzeige zu informieren. Die ärztliche Anzeigepflicht besteht selbst dann, wenn die versicherte Person der Anzeige widerspricht.

Aktualisiert: 14.04.2020

Im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus kommt eine Berufskrankheit (BK) nach Nr. 3101 der Anlage zur BK-Verordnung in Betracht. Nr. 3101 gilt für Infektionskrankheiten von versicherten Personen, die

  • im Gesundheitsdienst,
  • in der Wohlfahrtspflege oder
  • in einem Laboratorium tätig oder
  • durch eine andere Tätigkeit der Infektionsgefahr in ähnlichem Maße besonders ausgesetzt waren.

Bei Tätigkeiten in anderen Bereichen ist die Anerkennung einer BK-Nr. 3101 nicht möglich.

Der Verdacht auf das Vorliegen einer Berufskrankheit nach Nr. 3101 bei einer in den genannten Bereichen tätigen versicherten Person ist in folgenden zwei Konstellationen begründet:

  1. Eine Infektion mit Covid-19 ist mittels PCR-Test nachgewiesen.
  2. Ein positiver PCR-Test liegt zwar nicht vor, aber die versicherte Person hatte bei Ausübung ihrer versicherten Tätigkeit direkten Kontakt zu einer wahrscheinlich oder bestätigt mit Covid-19 infizierten Person und nach diesem Kontakt sind innerhalb der Inkubationszeit Symptome aufgetreten, die auf eine Covid-19 Erkrankung hinweisen. Ein direkter Kontakt ist insbesondere bei pflegerischer Tätigkeit an der Indexperson, bei körperlicher Untersuchung der Indexperson oder bei Umgang mit Atemwegssekret oder anderen Körperflüssigkeiten gegeben.

Aktualisiert: 14.04.2020

 

In der unter 2. genannten Fallkonstellation übernimmt die BGW die zur Abklärung des BK-Verdachts erforderlichen Kosten eines PCR-Tests und – sofern zum sicheren Ausschluss einer Infektion erforderlich – auch die Kosten eines Wiederholungstests. Dies gilt selbst dann, wenn die versicherte Person aus Sicht des anzeigenden Arztes ausreichende Schutzkleidung getragen hat. Denn die Prüfung, ob bei einer bestätigten Infektion auch alle übrigen Voraussetzungen für die Anerkennung einer Berufskrankheit erfüllt sind, verbleibt bei der BGW.

Wichtig: Ein BK-Verdacht besteht nicht mehr, wenn eine COVID-19 Infektion sicher ausgeschlossen wurde. Wurde bis dahin eine ärztliche Verdachtsanzeige noch nicht erstattet, entfällt eine Übernahme von Kosten für einen PCR-Test durch die BGW. Keine Kosten kann die BGW darüber hinaus für etwaige Screenings oder Testungen übernehmen, die aus Gründen des Patienten– und Mitarbeiterschutzes oder der allgemeinen Gefahrenabwehr durchgeführt werden.

Aktualisiert: 14.04.2020

Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 08.06.2020 eine Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erlassen. Danach können auch Personen auf das Coronavirus getestet werden, die keine Krankheitssymptome aufweisen. Bezahlt werden die Tests von den gesetzlichen Krankenkassen. Umfassende Tests in Pflegeheimen, Schulen oder Kindertagesstätten sind somit möglich. Alle Personen in diesen Einrichtungen können getestet werden, wenn dort ein COVID-19-Fall aufgetreten ist. In Pflegeheimen und Pflegediensten können auch unabhängig von aufgetretenen Fällen Tests durchgeführt werden. Näheres ist den Internetseiten des Bundesministeriums für Gesundheit zu entnehmen.

Wichtig: Die BGW ist nicht Kostenträger für Untersuchungen, die im Rahmen der neuen Testverordnung erbracht werden. Für eine Kostenübernahme durch die BGW gelten unverändert die oben bei der entsprechenden FAQ dargestellten Voraussetzungen ("Übernimmt die BGW die Kosten der Testung?").

Wenn durch eine PCR-Testung im Rahmen der neuen Testverordnung eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde und die übrigen Voraussetzungen einer Berufskrankheit nach der Nr. 3101 vorliegen, empfehlen wir vorsorglich die Meldung bei der Berufsgenossenschaft auch dann vorzunehmen, wenn (bislang) kein funktionales Krankheitsbild vorliegt, also bei symptomlosem bzw. asymptomatischem Verlauf.

13.07.2020

Wichtig ist eine schnelle Berufskrankheiten-Verdachtsanzeige über Mitarbeitende, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Das positive Testergebnis soll der Berufskrankheiten-Verdachtsanzeige des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin beigefügt werden.

Häufig liegen Mitarbeitenden nur telefonische Informationen des Gesundheitsamtes über positive Testergebnisse vor. In dem Fall kümmert sich die BGW um eine schriftliche Bestätigung des positiven Testergebnisses.

Bitte geben Sie dafür in der Berufskrankheiten-Verdachtsanzeige an, durch welche Institution (z. B. zuständiges Gesundheitsamt an welchem Ort?) oder ärztliche Praxis die Testergebnisse kommuniziert wurden.

Aktualisiert: 23.04.2020

 


Betriebsärztin, Betriebsarzt, arbeitsmedizinische Vorsorge (aktualisiert: 21.04.2020)

Für die arbeitsmedizinische Vorsorge nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) gelten im Pandemiefall dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie für jede ärztliche Praxis; diese ergeben sich aus dem Pandemieplan und Anordnungen des Bundes und der Länder. Als pragmatische Lösung könnten in der Notsituation arbeitsmedizinische Vorsorgen auch telefonisch durchgeführt werden. Denn bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge steht die Beratung im Vordergrund. (Quelle: Bundesarbeitsministerium)

Empfehlungen der DGAUM und des VDBW für die arbeitsmedizinische Vorsorge in der Corona-Zeit

Das Papier gibt an, welche Maßnahmen wegen des Coronavirus' bei verschiedenen arbeitsmedizinischen Vorsorgen zu treffen sind. Mit Muster-Fragebogen, den zu untersuchende Personen vor dem Termin ausfüllen sollen (Stand 15.05.2020). | mehr

(03.06.2020)

 

Sie haben die Aufgabe, den Unternehmer oder die Unternehmerin zu beraten und in Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsschutzexperten und -expertinnen bei der Gefährdungsbeurteilung zu unterstützen.

Die Gefährdungsbeurteilung ist die Grundlage für das betriebliche Arbeitsschutzkonzept und die Beratung in der betriebsärztlichen individuellen Vorsorge.

Eine telefonische und schriftliche Beratung zu allen in diesen Zeiten relevanten Arbeitsschutzthemen sollte möglich sein, vorausgesetzt die Arbeitsschutzexpertinnen und -experten kennen die Arbeitsplätze bereits oder haben Branchenkenntnisse. Selbstverständlich reicht es nicht, wenn die Unternehmen nur mit Hinweisen Dritter oder Fremdmaterial versorgt werden.

(Aktualisiert: 20.04.2020) 

Im Rahmen der individuellen Gefährdungsbeurteilung muss geprüft werden, ob bei dem Tragen einer FFP2- oder FFP-3 Maske eine entsprechende arbeitsmedizinische Vorsorge angeboten werden muss. FFP-Masken weisen nur einen geringfügig erhöhten Atemwiderstand sowie ein geringes Gewicht auf. Sie gehören nach der Einteilung der AMR 14.2 der Atemschutzgerätegruppe 1 an.

Laut Teil 4 Absatz 2 Nr. 2 der ArbMedVV ist für Maskentragende bei Tätigkeiten, die das Tragen von Atemschutzgeräten der Gruppe 1 erfordern, eine Angebotsvorsorge vorzusehen.

In Einrichtungen des Gesundheitsdienstes kann davon ausgegangen werden, dass sich die Maskenfilter beim Tragen nicht durch Stäube zusetzen, damit bleibt der Einatemwiderstand nahezu unverändert im Normbereich.

Bei Geräten der Gruppe 1 (Gerätegewicht bis 3 kg und Atemwiderstand bis 5 mbar) muss den Beschäftigten eine arbeitsmedizinische Vorsorge angeboten werden, wenn die Tragedauer 30 Minuten am Tag überschreitet. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend..

Beispiele:

  • Filtergeräte mit Partikelfilter der Partikelfilterklassen P1 und P2
  • partikelfiltrierende Halbmasken, FFP 1, FFP 2 oder FFP 3 (Herstellerangaben beachten)
  • gebläseunterstützte Filtergeräte mit Voll- oder Halbmaske
  • Druckluft-Schlauchgeräte und Frischluft-Druckschlauchgeräte, jeweils mit Atemanschlüssen mit Ausatemventilen

Siehe:

(Aktualisiert: 04.05.2020)

Sollten Untersuchungen oder Impfungen notwendig sein, müssen sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachgeholt werden, fallen aber noch unter den gleichen Anlass wie die telefonische Beratung. Untersuchungen und Impfungen sind freiwillig, die Teilnahme an der Beratung ist bei der Pflichtvorsorge verpflichtend.

(27.03.2020)

Fristen für Tauglichkeitsuntersuchungen:

Die Fristen für Tauglichkeitsuntersuchungen, denen Rechtsgrundlagen wie zum Beispiel die Fahrerlaubnisverordnung zugrunde liegen, müssen mit den entsprechenden Behörden geklärt werden. Das sollten Verantwortliche in Betrieben und Beschäftigte selbst mit der entsprechenden Behörde klären.

Fristen für Tauglichkeitsuntersuchungen aufgrund betrieblicher Regelungen (Betriebsvereinbarungen für Gabelstaplerfahrer, für Absturzgefahr usw.) müssen betrieblich geregelt werden und dürften eigentlich ohne Probleme verschoben werden.

Eignungsuntersuchungen:

Eignungsuntersuchungen können auch von anderen entsprechend qualifizierten Fachärztinnen und Fachärzten durchgeführt werden.

(27.03.2020)

Auf der BGW-Website finden Sie folgende Seiten:

(Aktualisiert: 20.04.2020)

Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin oder die Beschäftigten wollen, dass der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin zum Beispiel für eine chronisch kranke, immunsupprimierte Person wegen besonders hohem individuellem Infektionsrisiko ein Beschäftigungsverbot ausspricht. Das fällt nicht in die Befugnis des Betriebsarztes oder der Betriebsärztin, weil es im Rahmen der betriebsärztlichen Tätigkeit und deren gesetzlichen Grundlagen nicht möglich ist (ASiG, ArbSchG und ArbMedVV).

Es empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  • Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin macht eine Gefährdungsbeurteilung für besondere Gruppen (zum Beispiel immunsupprimierte Beschäftigte) und bietet in dieser Situation den Beschäftigten eine betriebsärztliche Wunschvorsorge nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) an.
  • Der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin gibt den Beschäftigten nach der Beratung auf deren Wunsch persönlich ein Empfehlungsschreiben für Home-office, Versetzung in andere Tätigkeitsbereiche mit positivem und negativem Tätigkeitsprofil oder Ähnliches in die Hand (ohne Diagnosen). Die Beschäftigten können diese Bescheinigung dem Betrieb aushändigen.

Es ist keine gesetzliche Handhabe für Beschäftigungsverbote für chronisch Kranke analog zum Mutterschutzgesetz bekannt. Es handelt sich um innerbetriebliche Regelungen aus Fürsorge gegenüber den Beschäftigten. Die Kosten für den Arbeitsausfall trägt im Regelfall die Firma.

Robert-Koch-Institut: Arbeitshilfe zur Beurteilung der Immundefizienz durch betriebsärztliches Personal.

(27.03.2020)

Siehe Hierzu die Broschüre:

(03.08.2020)

Aufgabe des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin ist es

  • eine aktualisierte, individuelle Gefährdungsbeurteilung für besonders schutzbedürftige Beschäftigte mit Vorerkrankungen schriftlich zu erstellen (mit Unterstützung des Betriebsarztes und der Fachkraft für Arbeitssicherheit),
  • die Maßnahmen nach dem STOP-Prinzip umzusetzen,
  • ausreichend Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen und
  • die Beschäftigten nach der Gefährdungsbeurteilung zu unterweisen,
  • eine Beratung beim Betriebsarzt (arbeitsmedizinische Vorsorge) anzubieten

Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber kann eigene Organisationspflichten nicht dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin übertragen. Die Beschäftigten müssen schriftlich bestätigen, dass sie unterwiesen wurden. Damit erfüllt die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber die eigenen Organisationsverpflichtungen. Beschäftigte dürfen ohne Absprache mit dem Arbeitgeber oder Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit nicht dem Arbeitsplatz fernbleiben.

Wenn die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt nach einer Beratung Unterschriften einfordert, sichert sie sich ab, dass die Beschäftigten die Beratungsinhalte verstanden haben, obwohl die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbmedVV) keine Unterschriften der Beschäftigten nach einer Beratung vorsieht.

In keinem Fall verwirken Beschäftigte durch eine Unterschrift nach einer Unterweisung durch den Arbeitgeber oder Beratung durch die Betriebsärztin oder den Betriebsarzt den Unfallversicherungsschutz beim Unfallversicherungsträger, wenn sie ihre Beschäftigung wieder aufnehmen wollen. Sie sollten jedoch aus eigenem Interesse die nötigen Schutzmaßnahmen einhalten.

(15.06.2020)

 

 

Mutterschutz in Zeiten der Covid-19-Pandemie (aktualisiert: 04.06.2020)

BGW: Mutterschutz in Zeiten der Coronavirus-Pandemie: Informationen der Bundesländer

Das Dokument bietet Links zu Seiten, auf denen die Bundesländer über den Mutterschutz in Zeitend er Coronavirus-Pandemie informieren. Ebenfalls enthalten: länderübergreifende Informationsquellen. | mehr

Aktualisiert: 05.06.2020

 

Bundesfamilienministerium: Aufsichtsbehörden für Mutterschutz und Kündigungsschutz: Informationen der Länder

Für jedes Bundesland: Liste der für den Mutterschutz zuständigen Behörden und Institutionen | mehr

Aktualisiert: 29.04.2020

 

 

Robert-Koch-Institut: Risikobewertung (aktualisiert: 18.08.2020)

Nach der Risikobewertung zu Covid-19 durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt hoch, für Risikogruppen sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Das PLZ-Tool des Robert-Koch-Instituts ermöglicht es, mit Hilfe der Postleitzahl oder des Wohnortes das zuständige Gesundheitsamt inklusive Kontaktinformationen zu erhalten.

 

Logo Robert-Koch-Institut (RKI)

Robert Koch Institut: Übersichtsseite zum Coronavirus

Infos zu Corona auf einen Blick: Aktuelle Risikobewertung, Antworten auf häufige Fragen, Fallzahlen und Meldungen, Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial, Infektionsschutz, Prävention, Merkblatt "Quarantäne" für Betroffene und Kontaktpersonen, Reiseverkehr, Krisenpläne. | mehr

 

 

Barrierefreie Hilfen (aktualisiert: 18.05.2020)

Infos, Tipps und Hilfen für alle bei der BGW versicherten Betriebe

17.09.2020

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