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Robotertechnik: Ein Schlüssel zur Teilhabe am Arbeitsleben?

Roboter helfen Menschen mit Handicap im Berufsalltag: Das ist keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern wird bereits erprobt. Die BGW begleitet erste Projekte.

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Integrationsfirmen stehen seit einigen Jahren vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen. Aufträge für einfache Tätigkeiten, etwa in der Montage, sind immer weniger zu bekommen. Komplexere Aufgaben wiederum überfordern viele Beschäftigte in diesen Betrieben.

Helfen können möglicherweise kollaborierende Roboter, die direkt mit den Beschäftigten zusammenarbeiten und sie individuell beim Erledigen von Aufgaben unterstützen. Das Ziel: Menschen mit Handicap neue Arbeitsmöglichkeiten eröffnen und damit ihre Teilhabe am Arbeitsleben verbessern. Die BGW bringt in die Pilotprojekte ihr Know-how zur sicheren und gesunden Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen ein.

"AQUIAS": Düsenmontage durch Beschäftigte mit einem Arm

Die ISAK gGmbH in Sachsenheim bei Stuttgart beispielsweise erprobt im Projekt "AQUIAS" gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH und zwei Fraunhofer-Instituten den Robotereinsatz mit schwerbehinderten Beschäftigten in der Düsenmontage. Der dort eingesetzte Roboter zieht mit seinem Greifer die Werkteile, die von Beschäftigten vorbereitet werden, zu sich, bearbeitet sie und schiebt sie nach der Bearbeitung wieder zurück. In Zusammenarbeit mit diesem automatischen Produktionsassistenten können die Beschäftigen sogar einarmig Düsenteile montieren. Weitere Informationen: www.aquias.de

 

09.09.2019

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