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"Wer springt ein?" - Dienstausfälle als Belastung für das Klima

Donnerstag, 10.00-11.30 Uhr

Ausfälle Mitarbeitender gehören zum Alltag. Jede Pflegedienst-, Wohnbereichs- und Einsatzleitung weiß, wie undankbar und zeitaufwendig die Suche nach Ersatz sein kann. Von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird Flexibilität erwartet. Häufig fühlen sie sich genötigt. Flexibilität und Planungssicherheit scheinen sich auszuschließen. Unzufriedenheit und Konflikte entstehen, wenn Beschäftigte sich ungerecht behandelt fühlen, immer dieselben einspringen - während andere scheinbar geschont werden.

Wie kann Planungssicherheit weitgehend gelingen? Was ist zu tun, wenn Engpässe das Betriebsklima zusehends belasten? Ein gutes soziales Klima ist zentral für die Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeitenden. Regenerationszeiten und die Teilhabe an sozialen Aktivitäten von Familie und Freunden sind wichtiger Ausgleich für den Arbeitsalltag und gewinnbringend für die Lebensqualität.

Was sind realistische Anforderungen an die Flexibilität und wo liegen die Grenzen des Zumutbaren? Wie können Zeitinteressen der Mitarbeitenden Berücksichtigung finden und einfache transparente Regeln für Orientierung und Transparenz sorgen? Wie kann die Balance zwischen Mitsprache und Durchsetzung betrieblicher Interessen gelingen?

Das betriebliche Klima ist eine schützenswerte Ressource, denn ein gutes Miteinander erhält die Freude an der Arbeit. Das kommt auch Bewohnerinnen und Bewohnern beziehungsweise Patientinnen und Patienten zugute.

Im Workshop werden Impulse gegeben. Im Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden soll bewährtes Vorgehen zur Prävention und für den Umgang mit Konflikten rund um die Dienstplanung gesammelt werden. Hinweis: Der Workshop hat Berührungspunkte mit dem Beitrag B2 "Gesund arbeiten? Wenn der Dienstplan stimmt!" am Donnerstag, 14.15-15.45 Uhr.

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