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Projekt "DigilKIK": Neue Lösungen für die Personalarbeit in Krankenhäusern

Donnerstag, 10.00-11.30 Uhr

In der Pflege sind Beschäftigte durch die hohe Arbeitsverdichtung starken Belastungen ausgesetzt. Zugleich steigt die Komplexität von Aufgaben sowie Tätigkeiten und erfordert ein verbessertes Zeitmanagement. Der Einsatz digitaler Technologien kann dazu beitragen, Arbeitsprozesse zu unterstützen, Belastungen zu reduzieren und Versorgungsqualität zu erhöhen.

Gerade in diesen Zeiten von grundlegenden Veränderungen sind offene Formate gefragt. Lern- und Experimentierräume bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Dort entwickelt das Projekt DigiIKIK (Digitalisierung – Krankenhaus – Interaktion – Kompetenz) neue betriebliche Lösungen der Personalarbeit in Krankenhäusern. Das Institut Arbeit und Technik (IAT) ist der Projektträger. Seit April 2019 läuft das erste Modul "DigiMAP". Hier erfolgt ein Mapping von betrieblichen Aktivitäten und Handlungsfeldern in der Digitalstrategie und Personalarbeit. Dieses wird mittels einer Dokumenten- und Stakeholderanalyse, einer prozessbezogenen Kompetenzanalyse sowie einer Beschäftigtenbefragung umgesetzt. Die Referentin stellt die Projektergebnisse der ersten Erhebungsphase sowie deren möglichen Nutzen für die Pflege vor.

An DigiIKIK sind Beschäftigte, die Arbeitgeberseite und betriebliche Interessenvertretungen beteiligt. Umsetzungspartner sind die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, die Asklepios Westklinikum Hamburg-Rissen GmbH, die Asklepios Kliniken Langen-Seligenstadt GmbH, die Klinikum Osnabrück GmbH und die LVR-Klinik Viersen. Das Projekt wird im Rahmen des Programms "Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" gefördert.

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