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Mit- und voneinander lernen: Geflüchtete ausbilden

Donnerstag, 10.00-11.30 Uhr

Die Ausbildung in interethnischen Teams gehört in vielen Einrichtungen der Altenpflege bereits zum Alltag. Auf die Herausforderungen der Ausbildung von Geflüchteten sind die verantwortlichen Fach- und Leitungskräfte häufig noch unzureichend vorbereitet. In der Folge können Belastungs- und Konfliktsituationen auftreten, auf die Betriebe etwa im Gesundheitsmanagement noch keine entsprechenden Antworten gefunden haben. Dabei spricht die Politik der Beschäftigung von Geflüchteten eine hohe Zukunftsrelevanz zu. So fordern der Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/Die Grünen Robert Habeck wie auch die Deutsche Stiftung Patientenschutz ein Bleiberecht für Geflüchtete, die in der Pflege beschäftigt sind.

Der Workshop versteht sich als Werkstatt, in der Teilnehmende mit dem Dozenten kultursensitive Strategien reflektieren und auf die Praxis der Altenpflege übertragen können. Vielfalt wird als Ressource für gesundheitsförderliches und erfolgreiches Arbeiten berücksichtigt, ohne bestehende Herausforderungen auszublenden. Als Grundlage für die gemeinsame Diskussion dient das Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Soziale Kompetenzen für Auszubildende und Mediationstraining für Ausbildende (SKM)" der Universität Vechta. So sind die Projektergebnisse eine hochaktuelle Basis, um Fach- und Leitungskräften fundierte Handlungsempfehlungen für die Ausbildung in interethnischen Teams an die Hand zu geben. Als Ziel des Workshops werden mehrperspektivische Handlungsansätze eines miteinander und voneinander Lernens formuliert, die Gesundheit und Arbeitssicherheit in interethnischen Teams zukunftsweisend gestalten und verbessern.

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