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Zu Hause herrscht das Chaos: Gespräche mit gestressten Mitarbeitenden

Donnerstag, 16.15-17.45 Uhr

Krankheit oder Tod eines nahen Angehörigen, die Schulsorgen der Kinder, der drohende Arbeitsplatzverlust des Partners oder der Partnerin oder ein pflegebedürftiges Familienmitglied können einen Menschen hochgradig belasten. Das gilt erst recht, wenn man selbst schwer erkrankt oder von einem lang andauernden Konflikt betroffen ist. Solche sogenannten "kritischen Lebensereignisse" verursachen hohe psychische Belastungen, reduzieren das Wohlbefinden und führen bei längerer Dauer und fehlenden Erholungspausen häufig zu einer erhöhten Anzahl von Krankheitstagen.

Wenn jemand mit privaten oder beruflichen Problemen sichtlich gestresst zur Arbeit kommt, reduziert sich schnell die körperliche und seelische Leistungsfähigkeit. Konzentrationsmängel, Vergesslichkeit und eine bedrückte Stimmung signalisieren, dass hier etwas nicht stimmt. Eine bedingte Arbeitsfähigkeit fällt allen auf, weil Arbeit liegen bleibt und dies andere zum Einspringen nötigt. Bleiben die Umstände und Hintergründe gänzlich im Verborgenen, leidet in der Regel auch das kollegiale Verhältnis.

Schon längst sind die Führungskräfte und Kolleginnen und Kollegen gefragt, sich einzuschalten, ihre Sorge und Anteilnahme auszudrücken und zu sondieren, wie geeignete Hilfen in Gang gesetzt werden können. Das können vorübergehende Arbeitsentlastungen sein, aber auch Klärungshilfen für die drängenden privaten Fragen, die von der betroffenen Person zu bearbeiten und zu entscheiden sind.

In diesem Workshop wird ein angemessenes Führungsselbstverständnis entwickelt, auf dessen Grundlage ein konstruktives Gespräch mit der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter geführt werden kann. Es wird ein Gesprächsleitfaden vorgestellt, mit dem ausgelotet werden kann, wo das Problem liegt, ob die Ursachen betrieblicher oder privater Natur sind und wie die Beteiligten eine positive Entwicklung fördern können.

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