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So passt es für alle: Die moderierte Gefährdungsbeurteilung

Freitag, 11.00-12.30 Uhr

Kein Unternehmen gleicht dem anderen. Daher passen auch Handlungsanleitungen, die schematisch das Vorgehen zur Gefährdungsbeurteilung beschreiben, nur bedingt zur jeweiligen betrieblichen Situation. Das gilt insbesondere für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung.

Hier geht es ja darum, zu beurteilen, ob die Arbeitstätigkeit und die Arbeitsorganisation so gestaltet sind, dass Mitarbeitende ihre Tätigkeit optimal ausführen können. Weiterhin wird die Qualität der sozialen Beziehungen beurteilt und gegebenenfalls herausgearbeitet, wie der Umgang miteinander verbessert werden kann. Auch die Arbeitsumgebung, zum Beispiel in der Wohnung von Klientinnen oder Klienten, kann Gegenstand der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung sein, wenn es um Themen wie Vermüllung oder Umgang mit aggressiven Haustieren geht.

Beschäftigte wissen bei diesen Themen am besten, wo der Schuh drückt und die Arbeitsbedingungen noch nicht optimal gestaltet sind. Der schnellste und einfachste Weg, um Probleme aufzudecken und Lösungen zu finden, ist daher, die Gefährdungsbeurteilung mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu gestalten. Hierfür bietet sich die moderierte Gefährdungsbeurteilung an. Alle Schritte der Gefährdungsbeurteilung werden in einem moderierten Prozess mit den Mitarbeitenden durchlaufen. Sie erarbeiten Lösungsvorschläge, Führungskräfte diskutieren mit ihnen die betrieblichen Möglichkeiten der Umsetzung. So werden in einem kommunikativen Prozess Lösungen gefunden, die optimal auf die jeweiligen Bedingungen und Möglichkeiten des Unternehmens angepasst sind.

Im Workshop wird der Ablauf und das Moderationsschema der moderierten Gefährdungsbeurteilung dargestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am praktischen Beispiel mit der Methode vertraut gemacht.

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