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Gesund arbeiten? Wenn der Dienstplan stimmt!

Donnerstag, 14.15-15.45 Uhr

Pflegekräfte werden händeringend gesucht. In den nächsten Jahren kann sich die Situation weiter zuspitzen, denn Mitarbeitende der geburtenstarken 1960er Jahre erreichen das Rentenalter. Die Gewinnung und Bindung junger Mitarbeitender ist schwierig, der Arbeitsmarkt leergefegt. Die Besetzung freier Stellen in der Altenpflege braucht durchschnittlich 183 Tage, wenn es überhaupt Bewerbungen gibt. In den Kliniken sieht es nur wenig besser aus.

Die Personalengpässe wirken sich auf die Zuverlässigkeit der Dienstpläne aus. Die Bewältigung der Arbeit wird zur täglichen Belastungs- und Nervenprobe. In der Not werden Mitarbeitende im Frei angerufen und zum Dienst gebeten. In der Folge flüchten Pflegekräfte zu Personaldienstleistern, die ihnen die gewünschten Arbeitszeiten zusichern. Die Stimmung kippt und die Frustration steigt bei Mitarbeitenden und Leitungen. Das merken auch die Bewohner und Bewohnerinnen, Patienten und Patientinnen.

Stabile und zuverlässige Dienstpläne sind eine wesentliche Voraussetzung für Zufriedenheit und Gesundheit der Beschäftigten. Die Bedarfe der zu Pflegenden sind ausschlaggebend für die Personaleinsatzplanung. Wer wird wann mit welcher Qualifikation gebraucht?

Gute digitale Dienstplanprogramme erleichtern die Planung und minimieren den Aufwand, wenn ein durchdachtes und akzeptiertes Arbeitszeitkonzept zugrunde liegt. Die Wünsche der Mitarbeitenden brauchen genauso Berücksichtigung wie die betrieblichen Bedingungen. Die BGW unterstützt mit dem Beratungsangebot "BGW Arbeitsorganisation Pflege", das ebenso im Beitrag vorgestellt wird. Das Beratungsangebot hilft, alte Zöpfe abzuschneiden, sich von Dienstplan-Mythen zu verabschieden und unter Beteiligung der Mitarbeitenden und ihren Leitungen sichere und gesunde Verhältnisse zu schaffen.

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