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Das "Haus der Arbeitsfähigkeit"

Donnerstag, 14.15-15.45 Uhr

Seit Jahren herrscht eine hohe Arbeitsverdichtung in der ambulanten und stationären Altenhilfe. Die zu Pflegenden werden immer älter und die Pflegeerfordernisse immer komplexer.

Um den steigenden Anforderungen begegnen zu können, müssen Beschäftigte und Führungskräfte sehr flexibel und belastungsfähig sein. Viele Beschäftigte fühlen sich hohen psychischen und körperlichen Dauerbelastungen ausgesetzt, schon seit vielen Jahren. Ältere Mitarbeitende zweifeln immer früher, ob sie den Anforderungen noch gewachsen sind, und junge Beschäftigte befürchten, dass die "schwere" Arbeit auf ihren Schultern konzentriert wird.

Um die Leistungsfähigkeit bis zum Rentenalter zu sichern, muss die Fähigkeit zur Bewältigung der Arbeit frühzeitig gestärkt werden. Ein planvolles und strukturiertes Vorgehen bietet das Arbeitsbewältigungscoaching an, nach dem Modell vom "Haus der Arbeitsfähigkeit" des finnischen Arbeitsforschers Juhani Illmarinen, das in diesem Workshop vorgestellt wird.

Das "Haus der Arbeitsfähigkeit" zeigt die Vielfalt der verschiedenen Ansatzpunkte, die die Arbeitsfähigkeit der Menschen beeinflussen. Arbeitsfähigkeit kann erhalten und gefördert werden, wenn aufeinander abgestimmte Maßnahmen umgesetzt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ihren Teil zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit beitragen, die Unternehmen und Vorgesetzten einen anderen. Auch das Umfeld wirkt auf die Arbeitsfähigkeit ein.
Im Workshop wird gezeigt, wie das Arbeitsbewältigungscoaching den einzelnen Mitarbeiter unterstützt und wie es zur Entwicklung betrieblicher Strategien der Gesundheitsförderung genutzt werden kann.

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