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Wenn Kranke Alte pflegen

Donnerstag, 14.15-15.45 Uhr

Im Zuge des demografischen Wandels steigt das Risiko, dass Teammitglieder von chronischen und/oder lebensbedrohlichen Erkrankungen betroffen sind. Diese gehen oft mit massiven psychischen Belastungen einher. Dies ist ein Grund dafür, dass häufig (in circa einem Drittel der Fälle) langwierige körperliche Erkrankungen von psychischen Erkrankungen begleitet werden. Psychische Probleme erschweren wiederum die Arbeit mit Menschen.

Die Belastungen in der Pflege sind ohnehin hoch. Die oben beschriebenen Zusammenhänge verschärfen die Problematik und werden in Zukunft weiterhin und vermehrt zu Ausfällen und Leistungseinbußen führen.

Damit kommen besondere Anforderungen auf die Unternehmen und Teams zu. Vor diesem Hintergrund lohnt eine Erweiterung der Betrachtung des betrieblichen Gesundheitsmanagements über die Primärprävention hinaus auf die Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung.

In aktuellen Erhebungen des Burnon-Zentrums wurde die Bedarfslage bei der Unterstützung erkrankter Beschäftigter während der akuten Phase, bei der Wiedereingliederung und bei der "neuen beruflichen Normalität" mit der bestehenden Krankheit – am Beispiel von Krebserkrankungen – erhoben.

Der Beitrag stellt die daraus resultierenden Anforderungen an ein erweitertes betriebliches Gesundheitsmanagement – einschließlich des betrieblichen Eingliederungsmanagements – vor. Neben der Primärprävention und der Verhütung arbeitsbedingter Erkrankungen sollten auch psychologische Aspekte der Sekundär- und Tertiärprävention einbezogen werden.

Mögliche Ansätze und Lösungen dafür werden gemeinsam entwickelt.

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