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Die Rolle des Betriebsarztes/der Betriebsärztin im Arbeitsschutz

Donnerstag, 10.00-11.30 Uhr

Die Lebensarbeitszeiten werden länger. Damit gewinnt die Bekämpfung klassischer arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren sowie neuer Risiken immer stärker an Bedeutung. Folgerichtig sind auch arbeitsmedizinische Vorsorgen – als ein Baustein des Arbeitsschutzes – in den Fokus gerückt.

Aber wussten Sie schon, dass es Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorgen gibt? Oder dass Beschäftige ein Recht auf arbeitsmedizinische Vorsorge haben und Unternehmen eine Betriebsärztin oder einen Betriebsarzt aufweisen müssen? Diese bewegen sich oft im Spannungsfeld zwischen betrieblichen Interessen und den Bedürfnissen der Arbeitnehmenden. Häufig werden betriebsärztliche Vorsorgen nicht angenommen, da befürchtet wird, dass sensible Details über den Gesundheitszustand an Dritte weitergegeben werden könnten.

Dieser Vortrag soll den Mehrwert von Vorsorgen sowohl für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch für Arbeitgebende aufzeigen. Aber auch Antworten auf häufig gestellte Fragen aus dem Alltag werden gegeben: Welche Informationen werden an den Betrieb weitergeleitet? Müssen Beschäftigte an Vorsorgen teilnehmen und dürfen sie sich eine Betriebsärztin oder einen -arzt aussuchen? Muss man sich Blut abnehmen lassen?

Auch im Hinblick auf die zunehmenden psychomentalen Belastungen in der Arbeitswelt kommt dem Betriebsarzt oder der -ärztin eine zentrale Bedeutung zu. So sind seit 2013 alle Unternehmen verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchzuführen.

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