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MRSA in der Altenpflege

Freitag, 11.00-12.30 Uhr

Die Zunahme multiresistenter Erreger (MRE) wird in vielen Bereichen der Gesundheitsversorgung beobachtet und bedeutet auch für die Altenpflege eine Herausforderung. Der Methicillin resistente Staphylococcus aureus (MRSA) ist der bekannteste Vertreter der MRE. Bei älteren Menschen sind chronische Krankheiten, eingeschränkte Mobilität und häufige Krankenhausaufenthalte Risikofaktoren. Neben Pflegebedürftigen haben auch Beschäftigte in Gesundheitsberufen durch ihre Tätigkeit und den engen Kontakt zu pflegebedürftigen Menschen ein erhöhtes Infektionsrisiko im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung.

Der Vortrag stellt eine Studie vor, bei der Mitarbeitende der Altenpflege mit einem Nasenabstrich auf MRSA untersucht wurden. Die MRSA-Besiedlung war in den untersuchten Einrichtungen niedrig und spricht eher für ein geringes Infektionsrisiko. Die Häufigkeit einer Besiedlung lag in der ambulanten Pflege bei 1,2 Prozent und im stationären Bereich bei 1,6 Prozent. Fazit der Studie: Händehygiene und ein gutes Hygienemanagement sowie fundiertes Wissen der Beschäftigten zum Infektionsschutz helfen, der Weiterverbreitung multiresistenter Erreger entgegenzuwirken. In Zukunft werden der Schutz von Personal und Pflegebedürftigen sowie gezielte Maßnahmen zur Prävention eine große Herausforderung darstellen.

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