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Beschäftigte vor Infektionen schützen: Umsetzung der Biostoffverordnung

Freitag, 13.30-15.00 Uhr

Kleine Einrichtungen müssen viele Dinge im Arbeitsschutz umsetzen. Um die Dokumentation überschaubar zu halten, sind einfache, kurze Lösungen gefragt. Hier soll den Teilnehmenden die Umsetzung der Biostoffverordnung nähergebracht und die Angst vor dem Dokumentationsaufwand genommen werden.

Das Arbeitsfeld der stationären sowie der ambulanten Pflege wird, neben anderen medizinischen Bereichen, in der TRBA 250 (Technische Regel: Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege) geregelt. Die TRBA 250 stellt eine Umsetzungshilfe in Bezug auf Infektionsrisiken bei ungezielten Tätigkeiten dar. Hier finden stationäre wie auch ambulante Pflegeeinrichtungen Hilfen und einen Maßnahmenkatalog, wie die Biostoffverordnung rechtskonform umzusetzen und der Beschäftigtenschutz sicher zu gewährleisten ist.

Da die ambulante Pflege nach der geänderten Biostoffverordnung keiner Schutzstufe mehr zugeordnet werden muss, ist ihr ein umfassendes Sonderkapitel in der TRBA 250 gewidmet. Dies ermöglicht eine leichtere Orientierung. Es wird erläutert, was unter einer fachkundigen Gefährdungsbeurteilung zu verstehen ist und wer fachkundig ist. Begriffe wie Biostoffverzeichnis, Maßnahmen bei Unfällen und Betriebsstörungen, das Erstellen von Betriebsanweisungen und anderer Alternativen werden mit Leben gefüllt und mit praktischen Beispielen verständlich gemacht. Großer Wert wird daraufgelegt, die erforderlichen Schutzmaßnahmen konkret zu besprechen. Dies bezieht sich insbesondere auf Arbeits- und Schutzkleidung, Mund-Nasen-Schutz beziehungsweise partikelfiltrierenden Halbmasken, Sicherheitsinstrumente und Sammlern bis hin zum Schuhwerk. Auch die festgestellten Mängel bei Überprüfungen von Behörden sowie Anforderungen der Gesundheitsämter zur Aufbereitung von Arbeitskleidung wird besprochen.

In die Unterweisung sollen Informationen der Betriebsärztin oder des Betriebsarztes einfließen. Was ist hier gemeint? Ziel ist, ein Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit Biostoffen zu schaffen. Das bedeutet, Ängste und Stress zu vermeiden, aber auch Schutzmaßnahmen sicher umzusetzen.

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