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Betriebliches Eingliederungsmanagement als Win-Win-Win-Situation

Freitag, 11.00-12.30 Uhr

Die gesetzliche Verpflichtung zum betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) besteht mittlerweile seit 15 Jahren. Im Zuge der demografischen Entwicklung und des Fachkräftemangels ist BEM aktueller denn je. Die Studie "Pflege-Thermometer 2018" des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. bezeichnet den bestehenden Fachkräftemangel als das Nadelöhr in dem fordernden Berufsfeld. Für das BEM bedeutet dies: Mit allen geeigneten Maßnahmen muss und soll das gegebenenfalls leistungsgewandelte Personal nach Arbeitsunfähigkeit wieder in den Arbeitsplatz integriert werden, da schlichtweg kein Ersatz auf dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung steht.

Warum Win-Win-Win-Situation? Arbeitgebende verfügen früher über ihre Arbeitskräfte und entlasten ihre Teams. BEM-Berechtigte verbleiben im Unternehmen, erzielen zeitiger wieder Entgelt und der Einkommensverlust durch den Bezug von Entgeltersatzleistungen wird gemindert. Betriebliche Interessensvertretungen wirken mit bei der Aufstellung und Optimierung eines systematischen BEMs, das Kolleginnen und Kollegen bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz unterstützt.

Der Beitrag vermittelt den rechtlichen Rahmen sowie die aktuelle Rechtsprechung. Die Teilnehmenden lernen zudem die Erfolgsfaktoren systematischer BEM-Verfahren und die Maßnahmen einer Wiedereingliederung kennen. Abschließend geht es um den Transfer in die Praxis: Wie können Erkenntnisse und Erfahrungen für die Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen konkret genutzt werden?

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