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Kompetent mobil: Förderung von Teilhabe durch Mobilität

Kompetent mobil will Menschen mit körperlichen, sensorischen, kognitiven und/ oder psychischen Beeinträchtigungen in ihrer Mobilität fördern, damit sie beruflich wie privat selbstbestimmt unterwegs sein können.

Wer sich sicher fortbewegt, ist besser vor Unfällen geschützt, ganz im Sinne der Prävention. Durch seine Ausrichtung auf Inklusion und Teilhabe - etwa nach einem Arbeitsunfall - ist das Programm auch ein Mittel der Rehabilitation.

Assessment-Anwendung und Handbuch

Kern des Programms ist ein internetbasiertes mobilitätsbezogenes Assessment. Dieses wird sowohl vom Menschen mit Behinderung selbst, als auch von der unterstützenden Fachkraft durchlaufen.

Kompetent mobil: Assessment-Anwendung

Mit dem Assessment finden unterstützende Fachkräfte heraus, welche Inhalte aus dem Kompetent mobil Handbuch für die zu fördernde Person passend sind. Das Mobilitätstraining kann ein Fußgänger-, Rollstuhl-, Rollator-, Bus- oder Bahntraining umfassen oder Informationen zur Auto-Mobilität vermitteln. Auch das Rad- oder Handbikefahren können Thema sein.

Kompetent mobil Handbuch: Umsetzungshilfen und Praxistipps

Seminare

Sie möchten Inhalte von Kompetent mobil nutzen? Sie planen Mobilitätstrainings? Dann lassen Sie sich bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützen. In Seminaren für Fach- und Führungskräfte der Behindertenhilfe werden das Potenzial von Assessment und Handbuch vorgestellt - und die Nutzung erläutert.

Kompetent mobil: Seminare für Fach- und Führungskräfte

Ziele von Kompetent mobil

Kompetent mobil fördert die individuelle Mobilitätskompetenz von Menschen mit Behinderungen. Jede Person soll mit ihren Voraussetzungen die höchstmögliche Mobilität erreichen. So leistet Kompetent mobil einen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Diese definiert Mobilität als zentrale Voraussetzung der beruflichen und sozialen Teilhabe, die allen Menschen zusteht (Art. 20 UN-BRK, §1 SGB IX).

Wer sich sicherer von A nach B bewegt, kann Unfälle auf Arbeitswegen vermeiden. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen birgt der Weg zum Arbeitsplatz und zurück ein erhöhtes Unfallrisiko durch Barrieren oder das eigene unsichere Verhalten. Deshalb ist hier ein geeignetes Mobilitätstraining unerlässlich. Das Förderkonzept verbessert die Inklusionsperspektiven für Menschen mit Behinderungen.

Auch für Menschen, die eine Mobilitätsbeeinträchtigung erst durch einen Arbeitsunfall oder eine beruflich bedingte Erkrankung erworben haben, verbessert Kompetent Mobil die Chancen, zurück ins Berufsleben zu finden.

Zielgruppen: Fach- und Führungskräfte sowie Menschen mit Behinderungen

Kompetent mobil richtet sich an alle Fach- und Führungskräfte, die mit Menschen mit Handicap arbeiten und deren Mobilitätskompetenz steigern möchten. Hierzu zählen: Fachkräfte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sowie in den Wohnbereichen der Behinderten- und Altenhilfe, therapeutische Fachkräfte in Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen, Heilerziehungshelfer und andere.

Die Zielgruppe der Menschen mit Behinderungen umfasst neben Rollstuhlfahrerinnen und -fahrern auch gehfähige, jedoch bewegungsbeeinträchtigte Personen oder Menschen mit sensorischen, kognitiven und/ oder psychischen Beeinträchtigungen.

Kontakt

Bei Fragen rund um Kompetent mobil (außer zur Seminarbuchung) wenden Sie sich bitte an:

Martina Magdalinski
Pappelallee 33/35/37
22089 Hamburg
Telefon: (040) 202 07 - 31 93
E-Mail: Martina.Magdalinski@bgw-online.de

21.02.2017

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