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Tätigkeiten mit chirurgischen Rauchgasen

Beim Einsatz von elektrochirurgischen Instrumenten und von Lasern am menschlichen Gewebe entstehen regelmäßig Rauche, die auf einer Zersetzung und Verbrennung der Zellen beruhen. Dabei entstehen hunderte von gas- und dampfförmigen Stoffen sowie Rauchpartikel, vergleichbar mit Tabakrauch.

Die Rauche und Gase besitzen diverse schädigende Eigenschaften, von der Reizung bis zu CMR-Effekten. In Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen hat die BGW Empfehlungen zum sicheren Arbeiten mit chirurgischen Rauchgasen zusammengetragen. Diese wurden auch in der staatlichen Norm TRGS 525 „Gefahrstoffe in Einrichtungen der medizinischen Versorgung“ aufgegriffen. Momentan unterstützt die BGW ein Projekt zur Analyse der Umsetzung der in der TRGS 525 empfohlenen Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit chirurgischen Rauchgasen in der betrieblichen Praxis.

Prof. Dr. Ing. Udo Eickmann
wissenschaftlicher Mitarbeiter
Gefahrstoffe@bgw-online.de

Bereich Gefahrstoffe/ Toxikologie
Telefon: (0221) 3772 - 5341
Telefon: (0221) 3772 - 5343

Autor(en): U. Eickmann

28.08.2018

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