Navigation und Service

Einstufung von monoklonalen Antikörpern (mABs)

Monoklonale Antikörper (mAbs) sind als erfolgreiche Biotherapeutika in der klinischen Praxis fest etabliert. Trotzdem besteht häufig noch Unsicherheit, wie mit diesen Substanzen sicher gearbeitet werden kann.

Trotz ihrer verbreiteten Anwendung besteht in Fragen des Arbeitsschutzes oft Unsicherheit, wie mit den mAbs im Betrieb sicher umgegangen werden kann. mAbs sind wie auch andere Arzneimittel von den Kennzeichnungspflichten nach CLP-Verordnung ausgenommen, sodass Informationen über die gefährlichen Eigenschaften nur schwer verfügbar sind. Erschwerend kommt hinzu, dass Biotherapeutika im Rahmen des Zulassungsverfahrens nicht auf kanzerogene und genotoxische Eigenschaften geprüft werden müssen. Da monoklonale Antikörper jedoch wie klassische Zytostatika in der Tumortherapie eingesetzt werden, führt diese Tatsache häufig zur vorsorglichen Formulierung eines hohen Schutzmaßnahmenniveaus. Ziel des Projektes ist es, dem Praktiker fundierte Informationen zu den gefährlichen Stoffeigenschaften der monoklonalen Antikörper zur Verfügung zu stellen und Hinweise für die Ableitung geeigneter Schutzmaßnahmen zu geben.

Ihre Ansprechpersonen:

Dr. rer. nat Johannes Gerding
wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. rer. nat. Gabriele Halsen
wissenschaftliche Mitarbeiterin
gefahrstoffe@bgw-online.de

Bereich Gefahrstoffe/Toxikologie
Telefon: (0221) 3772 - 5341
Telefon: (0221) 3772 - 5343

Autor(en): J. Gerding

24.01.2018

Diese Seite

BGW online (Link zur Startseite)

Start­sei­te