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Erarbeitung eines neuen DGUV Grundsatzes „Grundanforderungen an spezifische Fortbildungsmaßnahmen als Bestandteil der Fachkunde zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen“

Nach Gefahrstoffrecht darf die Gefährdungsbeurteilung nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden. Fachkundige müssen über eine geeignete berufliche Qualifikation verfügen und über ausreichend Arbeitsschutzwissen.

Anforderungen an Fachkundige sind im Gefahrstoffrecht konkretisiert, Anforderungen an spezifische Fortbildungsmaßnahmen zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen bisher nicht. Seminare werden von Unfallversicherungsträgern und kommerziellen Unternehmen angeboten. Dabei unterscheiden sich Inhalte und Umfang der Fortbildungsmaßnahmen bei den einzelnen Anbietern zum Teil erheblich voneinander. In dem Grundsatz sollen daher Inhalt, Umfang und Dauer von Qualifizierungsmaßnahmen formuliert werden. Dies soll vorrangig einer Qualitätssicherung und Vereinheitlichung der Seminarangebote innerhalb der DGUV dienen. Das Projekt wird im Auftrag des Sachgebietes „Gefahrstoffe“ des Fachbereichs Rohstoffe und Chemische Industrie (FB RCI) durchgeführt und von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und der BGETEM geleitet. Die BGW ist Projektbeteiligte.

Der DGUV Grundsatz 313-003 ist im November 2018 veröffentlicht worden. Der Bereich Gefahrstoffe & Toxikologie berät bei der BGW-spezifischen Umsetzung der Inhalte, z.B. Anpassung der bestehenden Qualifizierungsseminare.

Ihre Ansprechperson:

Dr. rer. nat. Gabriele Halsen
wissenschaftliche Mitarbeiterin
gefahrstoffe@bgw-online.de

Bereich Gefahrstoffe/Toxikologie
Telefon: (0221) 3772 - 5341
Telefon: (0221) 3772 - 5343

Autor(en): G. Halsen

27.09.2019

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