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SAM – Befragung zum Sicheren Arbeiten mit Medikamenten in der Pflege

Ein Umgang mit Medikamenten ist in der professionellen Pflege alltäglich. Untersuchungen zeigen, dass es hierbei oftmals unbewusst zu einem Kontakt mit Medikamentenbestandteilen (z.B. Tablettenstäube) kommen kann. Unklar ist bisher, wie häufig oder bei welchen Tätigkeiten ein unerwünschter Kontakt mit Medikamenten in der Praxis tatsächlich auftritt. Ob sich hieraus gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Pflegekräften ergeben können, ist derzeit nicht geklärt.

Ziel der Onlinebefragung „SAM“ war es, von ambulant und stationär Pflegenden aus dem Blickwinkel des Arbeitsschutzes Informationen zum Umgang mit Medikamenten zu erhalten. Mit Hilfe der erhobenen Daten können praxisgerechte Präventionsmaßnahmen abgeleitet werden. Dies kann dazu beitragen, langfristig den Arbeitsschutz in der Pflege zu verbessern und die Gesundheit der Beschäftigten zu schützen.

Pflegende, die einen Umgang mit Medikamenten haben, konnten ab dem 1. Oktober 2016 an der Onlinebefragung teilnehmen.

Die anonyme Befragung erfolgte wissenschaftlich unabhängig durch das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz und wird von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) unterstützt. Die Erhebung endete am 31.01.2017. Erste Ergebnisse sollen hier in absehbarer Zeit zur Verfügung gestellt werden.

Ihre Ansprechpersonen:

Dr. rer. nat. André Heinemann
BGW/ Grundlagen der Prävention und Rehabilitation
Bereich Gefahrstoffe und Toxikologie
Telefon: (0221) 3772- 5340
Email: Gefahrstoffe@bgw-online.de

Autor(en): V. Segner

08.02.2017

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