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Aktuelle Projekte

Mit aktuellen Projekten und Studien entwickelt die BGW fachbereichsübergreifend konkrete Maßnahmen, um noch effektiver auf Kundenerwartungen eingehen zu können. Diese Projekte stehen in Zusammenhang der Weiterentwicklung der BGW-Unternehmensziele in Prävention und Rehabilitation, um somit auch den Gesundheitsschutz zu optimieren.

Derzeit laufen folgende Projekte zum Thema Gefahrstoff und Toxikologie:

Umgang mit Formaldehyd im Gesundheitswesen

Die Einstufung von Formaldehyd als humankanzerogen durch die "International Agency for Research on Cancer (IARC)" wird mittelfristig auch normative Veränderungen in Deutschland mit sich bringen. Die BGW sammelt Informationen zur Formaldehyd-Belastung von Beschäftigten und sucht nach Ersatzstoffen, zum Beispiel im Bereich der Desinfektionsarbeiten, der Pathologie und der Anatomie.

Exposition bei Tätigkeiten mit Sprays

Bei vielen Arbeiten werden regelmäßig Sprays eingesetzt, zum Beispiel Imprägnierspray, Haarspray, Farbspray, Sprays in der Schädlingsbekämpfung oder im Pflanzenschutz. Die dabei auftretende Belastung besteht aus Aerosolen und Dämpfen der Lösungsmittel sowie Treibgas. Untersucht werden die Einflussgrößen auf die Sprayexposition, bewertet die Expositionshöhe bezüglich der Gefährdung für die Beschäftigten und erarbeitet Empfehlungen für den sicheren Umgang mit Sprays.

Bereitstellung von sicherheitsrelevanten Informationen zu Arzneistoffen und damit verbundenen Tätigkeiten (BESI)
Mehrere Millionen Menschen arbeiten regelmäßig in Deutschland in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Apotheken und anderen gesundheitsdienstlichen Einrichtungen mit Arzneistoffen. So kann es bei Tätigkeiten im Pflegebereich, wie zum Beispiel bei der Vorbereitung und Verabreichung von Infusionslösungen, beim Einreiben mit Dermatika oder beim Zerkleinern von Tabletten zur Exposition der Beschäftigten gegenüber den eingesetzten Arzneistoffen kommen.

Arbeitsstoff-Datenbanken
In den Mitgliedsbetrieben der BGW werden viele chemische Produkte eingesetzt, von denen einige Produktgruppen typisch für Mitgliedsunternehmen der BGW sind. Dazu gehören Desinfektionsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Arzneimittel, Zytostatika, Friseurkosmetika und so weiter. Es werden sukzessiv Produktsammlungen mit arbeitsschutzrelevanten Informationen erstellt. Produktsammlungen existieren schon für Desinfektionsmittel und Schädlingsbekämpfungsmittel.

Methoden der Expositionsermittlung und -beurteilung
Die systematische Ermittlung und Beurteilung von inhalativen und dermalen Belastungen ist eine anspruchsvolle und sehr komplexe Tätigkeit. Bearbeitet werden auf diesem Feld alle wissenschaftlichen Methoden.

Inhalative Gefahrstoffbelastung in Pathologien
In den Jahren 2001 bis 2004 wurde die inhalative Gefahrstoffbelastung in Pathologien messtechnisch untersucht. Daraufhin wurden nach dem derzeitigen Kenntnisstand erforderliche Schutzmaßnahmen für sicheres Arbeiten mit chemischen Stoffen in der Pathologie formuliert und veröffentlicht.

Bestandsaufnahme der Tätigkeiten mit Gefahrstoffen (Tätigkeitsinventarisierung)
In vielen Betrieben des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege werden chemische Stoffe eingesetzt. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss geklärt werden, ob eine Gefährdung für die Beschäftigten vorliegt und wie sie zu bewerten ist.

Branchenbausteine für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung müssen Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen Schritt für Schritt die Gefahren bei allen betriebsspezifischen Arbeiten beurteilen. Jeder Betrieb muss demnach die Gefährdungen ermitteln und bewerten, die Schutzmaßnahmen festlegen, Instrumente zur Überprüfung der Wirksamkeit überlegen und die wesentlichen Informationen dokumentieren.

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