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Lagerung von Gefahrstoffen in der Pathologie

Pathologien und pathologische Institute lagern in ihren Räumlichkeiten Chemikalien, wie z.B. Xylol, Ethanol, Isopropanol, verschiedene Färbemittel, die bei unsachgemäßer Lagerung aufgrund ihrer stofflichen Eigenschaften (entzündbar, giftig, krebserregend etc.) zu einer Gefährdung der Beschäftigten führen können.

Damit es nicht dazu kommt, müssen bereits vor der Lagerung solcher Stoffe eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und notwendige Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Ein Informationsblatt der BGW enthält branchenbezogene Hinweise und Tipps zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung für die Lagerung von Gefahrstoffen in Pathologien. Es benennt die bei der Lagerung immer geltenden Basisanforderungen und beschreibt die bei der Lagerung

  • am Arbeitsplatz,
  • im Sicherheitsschrank oder
  • im Gefahrstofflager

von Pathologien zusätzlich zu beachtenden Vorgaben (z.B. Mengengrenzen).

Eine Tabelle im Anhang des Informationsblatts nennt für eine Reihe von Stoffen aus dem Pathologiebereich die geltenden Mengengrenzen. Es werden außerdem Schutzmaßnahmen beschrieben, die abhängig von der Lagermenge und dem Gefahrenpotenzial, umgesetzt werden müssen, wenn Gefahrstoffe in der Pathologie aufbewahrt werden. Weitere Themen sind die Zusammenlagerung von verschiedenen Gefahrstoffen und das Umfüllen von Flüssigkeiten (z.B. Xylol).

Das Informationsblatt wendet die Vorschriften der Gefahrstoffverordnung sowie der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“ auf die Gegebenheiten in Pathologien an.

Handlungshilfen

Das Informationsblatt steht unten auch als Download zur Verfügung.

Ihre Ansprechperson:

Dr. André Heinemann
Telefon: (0221) 3772- 5340
gefahrstoffe@bgw-online.de

Bereich Gefahrstoffe/Toxikologie
Telefon: (0221) 3772 - 5341
Telefon: (0221) 3772 - 5343

Autor(en): A. Heinemann

Informationsblatt als Download

26.06.2019

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