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Gefährdungsbeurteilung fortschreiben

Wann sollte die Gefährdungsbeurteilung fortgeschrieben werden?

Gefährdungsbeurteilung in sieben Schritten: 7. Gefährdungsbeurteilung fortschreiben

Gefährdungsbeurteilung fortschreiben

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Arbeitsschutz ist ein kontinuierlicher Prozess, der nie ganz abgeschlossen ist. Schreiben Sie deshalb die Gefährdungsbeurteilung immer, wenn neue Gefährdungen in Ihrer Organisation aufgetreten sind oder auftreten könnten, fort.


Anhaltspunkte sind:

  • eine Häufung von Arbeitsunfällen und Beinaheunfällen
  • ein erhöhter Krankenstand
  • neue therapeutische Verfahren
  • die Verwendung neuer Arbeitsstoffe, neuer Desinfektionsmittel
  • die Umgestaltung von Arbeitsbereichen
  • eine Änderung der Arbeitsorganisation und des Arbeitsablaufs
  • neue und geänderte Gesetze und Verordnungen


Konzentrieren Sie sich bei der Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung auf die Veränderungen und Gefährdungen, die noch nicht beseitigt wurden. Eine vollständige Wiederholung ist nicht notwendig.

Wie erhöhe ich kontinuierlich die Sicherheit und den Gesundheitsschutz?
Die Überprüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen, die stetige Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung und die Einleitung weiterer Verbesserungen ist der erste Schritt in Richtung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Bearbeiten Sie diesen Schritt gezielt in Mitarbeiterbesprechungen, da Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die tägliche Praxis oft sehr genau wissen, warum etwas funktioniert oder auch nicht. Integrieren Sie nach und nach das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in regelmäßigen Mitarbeiterbesprechungen.

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