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Online-Gefährdungsbeurteilung für die Pflege

Mit den Online-Gefährdungsbeurteilungen für die stationäre und für die ambulante Pflege gehen Sie systematisch die allgemeinen und die bereichsspezifischen Gefährdungen durch. Die Online-Gefährdungsbeurteilung unterstützt Sie bei der Festlegung der Arbeitsbereiche und Erfassung der Tätigkeiten, bei der systematischen Ermittlung der Gefährdungen und der zuverlässigen Beurteilung der Risiken sowie der Auswahl der geeigneten Maßnahmen.

Damit haben Sie die typischen und häufigsten Gefährdungen und Belastungen für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick. Wenn alle bei den Schutzmaßnahmen mitmachen, sind das beste Voraussetzungen für ein gesundes und leistungsfähiges Team.

Jedes Thema wird mit Links zu Hintergrundinformationen auf bgw-online.de und Verweisen auf gesetzliche Grundlagen ergänzt.

Nutzen Sie die Online-Gefährdungsbeurteilung mit mobilen Geräten während einer Begehung, um Beobachtungen und Befragungsergebnisse zu notieren. Bearbeiten Sie die Daten komfortabel am PC weiter.

Die Online-Gefährdungsbeurteilung für die Pflege ist eine gemeinsame Entwicklung der BGW und verschiedener Kooperationspartner und -partnerinnen.

Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten sehr ernst, Datenschutz und Datensicherheit sind jederzeit gewährleistet. Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität automatisch abgemeldet. Nicht gespeicherte Daten gehen verloren. Speichern Sie Ihre Eingaben rechtzeitig.

Kurzanleitung Online-Gefährdungsbeurteilung

Die Online-Gefährdungsbeurteilung enthält die wichtigsten branchentypischen Gefährdungen und Belastungen. Prüfen Sie aber unbedingt, welche weiteren spezifischen Gefährdungen Sie in Ihre Gefährdungsbeurteilung integrieren müssen.

Hierfür können Sie eigene Einträge anlegen. Die Nutzerführung vereinfacht die Methodik der sieben Schritte, die Anwendung erstellt am Schluss die erforderliche Dokumentation.

(1) Arbeitsbereiche und Tätigkeiten festlegen

  • Sie beginnen damit, bereichsübergreifende Gefährdungen zu erfassen und einzelne Arbeitsbereiche festzulegen: In einer Vorschlagsliste markieren Sie beispielsweise Räume Ihrer Einrichtung, Dienstleistungen Ihres Betriebes oder geben unter "Weitere Arbeitsbereiche" selbst festgelegte Arbeitsbereiche ein.
  • Die daraus resultierende Liste können Sie mit weiteren Tätigkeiten ergänzen.

(2) Gefährdungen ermitteln

  • Sie erhalten anschließend eine Übersicht mit charakteristischen Gefährdungen zu denen betriebliche Schutzmaßnahmen vorliegen müssen.
  • Unter "Weitere Gefährdungen" können Sie diese Liste ergänzen.
  • Berücksichtigen Sie dazu Hinweise Ihrer Arbeitsschutzbeauftragten (zum Beispiel Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt/ Betriebsärztin) und nutzen Sie das Erfahrungswissen Ihrer Beschäftigten.

(3) Gefährdungen beurteilen

  • Beurteilen Sie die Gefährdungen anhand des Fragenkatalogs und bewerten Sie die damit verbundenen Risiken.
  • Berücksichtigen Sie auch die persönlichen Voraussetzungen und eventuelle spezifische Gefährdungssituationen Ihrer Beschäftigten.

(4) Maßnahmen festlegen

  • Die Online-Gefährdungsbeurteilung erstellt für die ermittelten Gefährdungen eine Checkliste. Mit Hilfe der Fragen und der erläuternden Hilfestellungen in der Infobox legen Sie Ihre Schutzmaßnahmen fest.
  • Wenn Sie die aus der Frage resultierenden oder ebenso wirksame andere Maßnahmen in Ihrem Betrieb bereits umgesetzt haben, beantworten Sie die Fragestellung mit "Zurzeit kein Handlungsbedarf" und gehen weiter zur nächsten Frage. Beachten Sie, dass Sie stets alle Maßnahmen - auch die bereits umgesetzten - dokumentieren müssen.
  • Wenn Sie von einem hohen Risiko ausgehen, beantworten Sie die Fragestellung mit "Dringender Handlungsbedarf".
  • Wenn Sie von einem mittleren Risiko ausgehen, beantworten Sie die Fragestellung mit "Handlungsbedarf".
  • Beschreiben Sie die Schutzmaßnahme mit konkreten Anweisungen für die Umsetzung. Verweisen Sie gegeben Falls auf konkrete, mitgeltende Dokumente (zum Beispiel Hautschutzplan).
  • Tragen Sie je nach Risiko und Dringlichkeit einen angemessenen Termin und eine verantwortliche Person ein.
  • Wenn Sie weitere Gefährdungen ergänzt haben, legen Sie auch hierfür die erforderlichen Maßnahmen fest.

(5) Maßnahmen durchführen

  • Stellen Sie sicher, dass die festgelegten Schutzmaßnahmen von entsprechend qualifizierten Personen umgesetzt werden.
  • Die Online-Gefährdungsbeurteilung bietet Ihnen als Unterstützung eine Kalender- und Erinnerungsfunktion an.
  • Die Online-Gefährdungsbeurteilung erstellt automatisch einen Zeit-/ Maßnahmenplan, in dem Ihre Einträge vollständig dokumentiert sind.

(6) Wirksamkeit überprüfen

  • Überprüfen und bewerten Sie in der Ergebnisdokumentation die Wirksamkeit und Akzeptanz Ihrer Maßnahmen.

(7) Gefährdungsbeurteilung fortschreiben

  • Passen Sie Ihre Gefährdungsbeurteilung bei geänderten Betriebsbedingungen oder Änderungen im Regelwerk an. Legen Sie unabhängig davon einen regelmäßigen Überprüfungszyklus für die Gefährdungsbeurteilung fest (zum Beispiel jährlich). Erstellen Sie hierfür eine Kopie Ihrer abgeschlossenen Gefährdungsbeurteilung und öffnen sie diese zum Bearbeiten.

Gut zu wissen: Was leistet die Handlungshilfe "Gefährdungsbeurteilung online", was kann sie nicht gewährleisten?

 

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